Englischer Bürgerkrieg

Englischer Bürgerkrieg

Datum 22. August 1642 bis 3. September 1651
Ort England, Schottland und Irland
Casus Belli Streit zwischen Monarchie und Parlament über politische und religiöse Kontrolle
Ausgang Sieg des Parlaments
Folgen England und Schottland werden Republik, Karl I. wird hingerichtet
Konfliktparteien

Cavaliers

Roundheads

Befehlshaber

Karl I.
Ruprecht von der Pfalz
Karl II.
Alexander Leslie
David Leslie

John Hampden
John Pym
Robert Devereux
Thomas Fairfax
Oliver Cromwell

Verluste

50.700 Tote
83.467 Gefangene

34.130 Tote
32.823 Gefangene

Der Englische Bürgerkrieg (englisch English Civil War) wurde von 1642 bis 1649 zwischen den Anhängern König Karls I. von England („Cavaliers“) und jenen des englischen Parlaments („Roundheads“) ausgetragen. In ihm entluden sich nicht nur die Spannungen zwischen dem absolutistisch gesinnten König und dem Unterhaus, sondern auch die Gegensätze zwischen Anglikanern, Puritanern, Presbyterianern und Katholiken. Der Krieg endete mit der Hinrichtung des Königs, der zeitweiligen Abschaffung der Monarchie und der Errichtung einer Republik in England. In einem größeren Zusammenhang spricht man von den Kriegen der Drei Königreiche (England, Schottland und Irland), die sich über den Zeitraum von 1639 bis 1651 erstreckten.