Rodelinda (Händel)
| Werkdaten | |
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| Originaltitel: | Rodelinda, regina de’ Longobardi |
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Titelblatt des Librettos, London 1725 | |
| Form: | Opera seria |
| Originalsprache: | Italienisch |
| Musik: | Georg Friedrich Händel |
| Libretto: | Nicola Francesco Haym |
| Literarische Vorlage: | Antonio Salvi: Rodelinda, regina de’ Longobardi (1710); Pierre Corneille: Pertharite, roi des Lombards (1652) |
| Uraufführung: | 13. Februar 1725 |
| Ort der Uraufführung: | King’s Theatre, Haymarket, London |
| Spieldauer: | 3 Stunden |
| Ort und Zeit der Handlung: | Mailand, um 665 |
| Personen | |
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Rodelinda (auch: Rodelinda, regina de’ longobardi; engl.: Rodelinda, Queen of the Lombards; HWV 19) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel. Das Libretto verfasste Nicola Francesco Haym auf der Grundlage einer älteren Vorlage von Antonio Salvi. Die Uraufführung fand in London am 13. Februar 1725 im King’s Theatre am Haymarket statt.
Nach Giulio Cesare in Egitto und Tamerlano war Rodelinda bereits die dritte von drei anerkannten Meisteropern, die innerhalb nur eines Jahres zwischen Februar 1724 und Februar 1725 uraufgeführt wurden und als ein bedeutender Höhepunkt in Händels Schaffen gelten. Im Jahr 1920 war sie die erste in der Neuzeit wieder aufgeführte Händel-Oper, wenn auch in stark veränderter Form, und spielte eine bedeutende Rolle für die Händel-Renaissance und die Wiederbelebung der Barockoper im Allgemeinen. Im Jahr 2009 belegte sie, gemeinsam mit Alcina, den dritten Platz der meistgespielten Opern Händels, nach Giulio Cesare und Serse.
- ↑ Laut Original-Libretto von 1725, in: Ellen T. Harris u. a.: The librettos of Handel's operas : a collection of seventy-one librettos documenting Handel's operatic career, volume iv, Garland, New York 1989, S. 211
- ↑ Anthony Hicks: Rodelinda [Rodelinda, regina de’ longobardi] (‘Rodelinda, Queen of the Lombards’), in: Grove music online, 1992/2002 (vollständiger Abruf nur mit Abonnement)
- ↑ Silke Leopold: Händel. Die Opern. Bärenreiter-Verlag, Kassel 2009, S. 8