Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1787–1792)
| Russisch-Österreichischer Türkischer Krieg (1787–1792) | |||||||||
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| Teil von: Russisch-Türkische Kriege bzw. Türkenkriege | |||||||||
Der Mufti besprengt bei Eröffnung des Feldzugs die Kanonen mit Rosenwasser (Hieronymus Löschenkohl) | |||||||||
| Datum | 1787–1792 | ||||||||
| Ort | Osteuropa, Kaukasus, Ägäis | ||||||||
| Ausgang | Sieg Russlands und Österreichs | ||||||||
| Friedensschluss | Frieden von Sistowa (1791 mit Österreich), Frieden von Jassy (1792 mit Russland) | ||||||||
| Folgen | Waffenstillstand von Giurgiu (1790 mit Österreich), Waffenstillstand von Galatz (1791 mit Russland) | ||||||||
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Ursache des Zweiten Russisch-Österreichischen Türkenkriegs von 1787–1792 war die Annexion der Krim durch Katharina II. Nachdem die russische Kaiserin den Ausbruch der Feindseligkeiten mit dem Osmanischen Reich provoziert hatte, gelang es ihr, einen Großteil der Kriegslasten ihrem Verbündeten, Kaiser Joseph II. des Heiligen Römischen Reiches, aufzubürden. Dessen allzu defensive Kriegführung führte zu schweren Verlusten. Später operierten die Armeen der verbündeten Kaiserhöfe erfolgreicher. Doch erwies sich Katharinas Kriegsziel, das Osmanische Reich zu zerschlagen, als unrealistisch. Österreich wurde von Preußen zum Ausscheiden aus dem Krieg und zur Rückgabe seiner Eroberungen gezwungen.
Der Russisch-Österreichische Türkenkrieg war verbunden mit dem Russisch-Schwedischen Krieg (1788–1790).