Sättigungsmenge (Wirtschaft)

Die Sättigungsmenge ist in der Volkswirtschaftslehre diejenige Nachfragemenge, bei der ein Wirtschaftssubjekt oder Aggregate von Wirtschaftssubjekten ihre Nachfrage nach einem bestimmten Gut oder einer bestimmten Dienstleistung vollständig befriedigen können. Eine darüber hinausgehende weitere Güternachfrage würde einen Grenznutzen von null oder sogar einen negativen Grenznutzen ergeben. In einer Nachfragefunktion ist der Sättigungsmenge der Preis zugeordnet, so dass die Definitionsgleichung lautet:

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Die Annahme von Sättigungsmengen stellt einen Verzicht auf das in der Nachfragetheorie des Privathaushalts übliche Nichtsättigungsaxiom dar. Dies impliziert Nutzenfunktionen mit Maximalwert.

  1. Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), Kompakt-Lexikon Wirtschaftstheorie, 2013, S. 373
  2. Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), Kompakt-Lexikon Wirtschaftstheorie, 2013, S. 373
  3. Kenneth A. Loparo, Gabler Volkswirtschafts-Lexikon, 1990, S. 704