Schlacht bei Curupaytí
| Schlacht bei Curupaytí | |||||||||||||||||
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| Teil von: Tripel-Allianz-Krieg | |||||||||||||||||
Angriff auf die Stellungen bei Curupaytí. Das Bild (entstanden Ende der 1890er Jahre) zeigt die Schlacht aus der Perspektive der paraguayischen Verteidiger. | |||||||||||||||||
| Datum | 22. September 1866 | ||||||||||||||||
| Ort | Río Paraguay, zwischen Curuzú und Humaitá, Paraguay | ||||||||||||||||
| Ausgang | Paraguayischer Sieg | ||||||||||||||||
| Folgen | Vorläufige Abwehr weiterer brasilianisch-argentinischer Offensivvorstöße in Richtung Humaitá (bis Frühjahr 1867). Trotz schwerer Verluste der Verbündeten jedoch keine Verbesserung der strategischen Lage Paraguays. | ||||||||||||||||
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1. Phase: Paraguays Offensiven gegen Brasilien und Argentinien (1864–1865)
Mato-Grosso-Feldzug – Corrientes – Riachuelo – Yatay – Uruguayana
2. Phase: Alliierte Gegenoffensive und Stellungskrieg vor Humaitá (1866–1867)
Itapirú – Estero Bellaco – Tuyutí I – Yataytí Corá – Boquerón – Sauce – Curuzú – Curupaytí
3. Phase: Wiederaufnahme der alliierten Offensive und Eroberung des Kernlandes Paraguays (1867–1868)
Tuyutí II – Humaitá – Ytororó – Avahy – Itá Ivaté
4. Phase: Schlussoffensive der Alliierten und totale Niederlage Paraguays (1869–1870)
Piribebuy – Acosta Ñu – Cerro Corá
Die Schlacht bei Curupaytí war eine während des Tripel-Allianz-Kriegs zwischen einerseits Paraguay und andererseits Argentinien und Brasilien ausgefochtene Schlacht im September 1866. Eine aus argentinischen und brasilianischen Truppen zusammengesetzte Heeresstreitmacht, unterstützt von brasilianischen Flusskampfschiffen, versuchte hierbei das starke paraguayische Fort Curupaytí am Ufer des Río Paraguay niederzukämpfen. Der Angriff auf das Fort, dieses war Teil des Festungskomplexes Humaitá-Curupaytí, scheiterte jedoch unter schweren Verlusten für die Angreifer. Die Verbündeten mussten darauf ihre weiteren Offensivvorhaben auf dem Río Paraguay gen Norden um fast acht Monate verschieben.