Schlacht bei Curupaytí

Schlacht bei Curupaytí
Teil von: Tripel-Allianz-Krieg

Angriff auf die Stellungen bei Curupaytí. Das Bild (entstanden Ende der 1890er Jahre) zeigt die Schlacht aus der Perspektive der paraguayischen Verteidiger.
Datum 22. September 1866
Ort Río Paraguay, zwischen Curuzú und Humaitá, Paraguay
Ausgang Paraguayischer Sieg
Folgen Vorläufige Abwehr weiterer brasilianisch-argentinischer Offensivvorstöße in Richtung Humaitá (bis Frühjahr 1867). Trotz schwerer Verluste der Verbündeten jedoch keine Verbesserung der strategischen Lage Paraguays.
Konfliktparteien

Paraguay 1842 Paraguay

Brasilien 1822 Brasilien
Argentinien Argentinien

Befehlshaber

Paraguay 1842 José Eduvigis Díaz

Brasilien 1822 Joaquim Marques Lisboa
Argentinien Bartolomé Mitre

Truppenstärke

5.000 Soldaten
49 Geschütze (an Land)
improvisierte Minen

20.000 Soldaten
4 Panzerschiffe
2 Mörserschiffe
6 Kanonenboote
6 Transportschiffe

Verluste

54 Gefallene
196 Verwundete
1 Geschütz zerstört

9.000 Gefallene
3.591 Verwundete
3 Panzerschiffe beschädigt

Die Schlacht bei Curupaytí war eine während des Tripel-Allianz-Kriegs zwischen einerseits Paraguay und andererseits Argentinien und Brasilien ausgefochtene Schlacht im September 1866. Eine aus argentinischen und brasilianischen Truppen zusammengesetzte Heeresstreitmacht, unterstützt von brasilianischen Flusskampfschiffen, versuchte hierbei das starke paraguayische Fort Curupaytí am Ufer des Río Paraguay niederzukämpfen. Der Angriff auf das Fort, dieses war Teil des Festungskomplexes Humaitá-Curupaytí, scheiterte jedoch unter schweren Verlusten für die Angreifer. Die Verbündeten mussten darauf ihre weiteren Offensivvorhaben auf dem Río Paraguay gen Norden um fast acht Monate verschieben.