Schlacht bei Gorlice-Tarnów

Schlacht bei Gorlice und Tarnów
Teil von: Erster Weltkrieg

Ostfront 1915
Datum Mai 1915
Ort Tarnów, Gorlice
Ausgang Russische Niederlage
Konfliktparteien

Deutsches Reich Deutsches Reich
Osterreich-Ungarn Österreich-Ungarn

Russisches Kaiserreich 1914 Russland

Befehlshaber

Deutsches Reich August von Mackensen
Deutsches Reich Hans von Seeckt
Osterreich-Ungarn Erzherzog Joseph Ferdinand

Russisches Kaiserreich 1914 Radko Dimitriew

Truppenstärke

216.000 Mann:
Deutsches Reich 11. Armee
10 Infanteriedivisionen
634 Geschütze

Osterreich-Ungarn 4. Armee
8 Infanteriedivisionen
1 Kavalleriedivision
253 Geschütze

Russisches Kaiserreich 1914 3. Armee:
18,5 Infanteriedivisionen
5,5 Kavalleriedivisionen
680 Geschütze

Verluste

40.000 Tote und Verwundete

mehr als 100.000 Tote und Verwundete
bis zu 250.000 Gefangene

Die Schlacht (auch Durchbruchsschlacht) bei Gorlice-Tarnów fand im Ersten Weltkrieg Anfang Mai 1915 an der Ostfront bei den Städten Gorlice und Tarnów im Norden des damaligen österreichisch-ungarischen Kronlandes Galizien statt. Sie markiert einen Wendepunkt des Krieges an der Ostfront. Den Streitkräften der Mittelmächte (des Deutschen Kaiserreichs und Österreich-Ungarns) gelang in der Schlacht ein entscheidender Durchbruch durch die Stellungen der kaiserlich-russischen Armee. Eine schwere Niederlage der russischen 3. Armee war die Folge. Der Erfolg bei Gorlice-Tarnów ermöglichte den Mittelmächten am 22. Juni 1915 die Rückeroberung Lembergs, der Hauptstadt Galiziens, sowie bis zum Ende des Sommers 1915 die Besetzung von ganz Russisch-Polen.