Schlacht bei Zborów

Schlacht bei Zborów
Teil von: Kerenski-Offensive, Ostfront (Erster Weltkrieg)

Angehörige der 7. Kompanie im Zborower Schützengraben
Datum 1. Juli bis 2. Juli 1917
Ort Sboriw, heute Oblast Ternopil, Ukraine; damals Galizien
Ausgang Sieg der Tschechoslowakischen Legionen
Konfliktparteien

Russisches Kaiserreich 1721 Russland
Böhmen Tschechoslowakische Legionen

Osterreich-Ungarn Österreich-Ungarn

Befehlshaber

Oberst Wjatscheslaw P. Trojanow

Generaloberst Eduard von Böhm-Ermolli
Arnold von Winckler

Truppenstärke

3500 Mann

5500 Mann

Die Schlacht bei Zborów (tschech. bitva u Zborova, ukr. Зборівська битва 1917) am 1. und 2. Juli 1917 war neben den Angriff auf Kalusz die einzige Operation der Kerenski-Offensive, die für Russland erfolgreich verlief. Es gelang dabei der russischen 11. Armee unter General Iwan Georgijewitsch Erdeli einen Durchbruch der Front der österreichisch-ungarischen 2. Armee zu erreichen.

Während des Angriffes bewährten sich auf russischer Seite die erstmals eingesetzten Tschechoslowakischen Legionen. Ihr erfolgreicher Einsatz bildete nach dem Ende des Ersten Weltkrieges einen Grundstein des tschechoslowakischen Patriotismus und legitimierte auch die nationale Staatsbildung.