Schlacht bei Lützen

Schlacht bei Lützen
Teil von: Schwedischer Krieg, Dreißigjähriger Krieg

Darstellung der Schlacht auf einem zeitgenössischen Stich
Datum 6. Novemberjul. / 16. November 1632greg.
Ort nahe Lützen, südwestlich von Leipzig
Ausgang Pyrrhussieg der Schweden
Konfliktparteien

Schweden 1520 Schweden

Romisches Reich Heiliges 1400 Heiliges Römisches Reich

Befehlshaber

Gustav II. Adolf von Schweden 
Bernhard von Sachsen-Weimar
Dodo zu Innhausen und Knyphausen

Albrecht von Wallenstein,
Rudolf von Colloredo
Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim †,
Heinrich von Holk

Truppenstärke

12.800 Infanterie,
6.200 Kavallerie,
60 Kanonen

10.000 Infanterie,
7.000 Kavallerie,
plus 3.000 Infanteristen und 3.000 Kavalleristen, beim Anrücken
24 Kanonen

Verluste

3.400 tot,
1.600 verwundet oder vermisst

3.000 bis 6.000 tot oder verwundet

Die Schlacht bei Lützen war eine der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges. Sie fand am 6. Novemberjul. / 16. November 1632greg. bei Lützen zwischen einem schwedischen Heer unter Führung des Königs Gustav II. Adolf und den kaiserlichen Truppen unter Albrecht von Wallenstein statt.

Für die Schweden endete die Schlacht mit einem Pyrrhussieg. Etwa 10.000 Soldaten, darunter König Gustav II. Adolf und der kaiserliche General Pappenheim, fanden auf dem Schlachtfeld den Tod. Bernhard von Sachsen-Weimar übernahm nach dem Tod des Königs den Befehl über das schwedisch-protestantische Heer und behauptete das Schlachtfeld. Die Kaiserlichen erlitten wahrscheinlich geringere Verluste als die Gegenseite, zogen sich aber schließlich unter Zurücklassung ihrer Geschütze zurück.