Schlacht bei Austerlitz

Koordinaten: 49° 7′ 41″ N, 16° 45′ 44″ O

Schlacht bei Austerlitz
Teil von: Dritter Koalitionskrieg

Schlacht bei Austerlitz, Gemälde von François Gérard
Datum 2. Dezember 1805
Ort Pratzeberg, 20 km östlich von Brünn
Ausgang Vollständiger französischer Sieg
Friedensschluss Friede von Pressburg
Folgen österreichische Bitte um Waffenstillstand (6. Dezember)
Konfliktparteien

Frankreich 1804 Frankreich

Russisches Kaiserreich 1721 Russland
Osterreich Kaisertum Österreich

Befehlshaber

Frankreich 1804 Napoleon Bonaparte
Jean-Baptiste Bessières
Louis-Nicolas Davout
Nicolas Jean-de-Dieu Soult
Jean Lannes
Géraud Christophe Michel Duroc
Joachim Murat

Alexander I.
Russisches Kaiserreich 1721Michail Kutusow
Pjotr Iwanowitsch Bagration
Konstantin Pawlowitsch Romanow
Russisches Kaiserreich 1721Friedrich von Buxhoeveden
Russisches Kaiserreich 1721 Michail Andrejewitsch Miloradowitsch
Franz II.
Johann I. Josef
Osterreich Kaisertum Franz von Weyrother

Truppenstärke

73.000 Mann
139 Kanonen

85.400 Mann (davon ca. 16.000 Österreicher)
278 Kanonen

Verluste

1.288 Tote
6.993 Verwundete

15.000 Tote und Verwundete
12.000 Gefangene
180 Kanonen und 50 Fahnen verloren

Die Schlacht bei Austerlitz am 2. Dezember 1805 (französisch Bataille d’Austerlitz, tschechisch Bitva u Slavkova, russisch Битва под Аустерлицем Bitva pod Austerlitsem), auch bekannt als die Dreikaiserschlacht, war einer der bedeutendsten und strategisch brillantesten Siege Napoleons während der Koalitionskriege. In der Nähe des heutigen Slavkov u Brna in Tschechien besiegte die Grande Armée mit rund 73.000 Mann die zahlenmäßig überlegene alliierte 85.000 Mann starke österreichisch-russische Armee unter der Führung von Zar Alexander I. und Kaiser Franz II. Die Niederlage führte zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches und stärkte Napoleons Vormachtstellung in Europa. Der anschließende Frieden von Pressburg bestätigte Frankreichs Kontrolle über weite Teile Mitteleuropas.