Schlacht von Salamis (306 v. Chr.)

Schlacht von Salamis (306 v. Chr.)
Teil von: Diadochenkriege
Datum 306 v. Chr.
Ort Salamis/Zypern
Ausgang Sieg des Demetrios
Folgen Annahme des Königstitels durch Antigonos
Konfliktparteien

Antigoniden

Ptolemäer

Befehlshaber

Demetrios Poliorketes
Unterführer:
Antisthenes
Medios
Marsyas
Themison
Pleistias
Hegesippos

Ptolemaios
Menelaos
Unterführer:
Menoitios

Truppenstärke
nach Diodor:
Demetrios:
15.000 Infanteristen
400 Kavalleristen
180 Kriegsschiffe
nach Diodor:
Menelaos:
12.000 Infanteristen
800 Kavalleristen
60 Schiffe
Ptolemaios:
140 Kriegsschiffe
200 Lastschiffe
10.000 Infanteristen

Die Schlacht von Salamis war eine auf und vor der Insel Zypern ausgetragene militärische Auseinandersetzung im Jahr 306 v. Chr. Die Kämpfe konzentrierten sich um die zypriotische Stadt Salamis und da sie sowohl zu Land als auch zu Wasser ausgetragen wurden, wird diese Auseinandersetzung häufig auch als „Doppelschlacht“ bezeichnet.

Als ein militärischer Höhepunkt des vierten Diadochenkrieges gehört sie zu den wichtigsten Ereignissen des Zeitalters der Diadochen, das auf den Tod Alexanders des Großen im Jahr 323 v. Chr. gefolgt war. Der Sieg des Demetrios Poliorketes über Ptolemaios (I.) von Ägypten veranlasste seinen Vater Antigonos Monophthalmos zur Annahme des Königtitels als allein rechtmäßigem Nachfolger Alexanders in dem von diesem eroberten Weltreich.

Diese Schlacht ist nicht zu verwechseln mit der ebenfalls bedeutenden Schlacht von Salamis im Jahr 480 v. Chr. zwischen Griechen und Persern während der Perserkriege.