Schleuse Friedenthal
| Schleuse Friedenthal | ||
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Lage der Schleuse Friedenthal | ||
| Lage | ||
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| Koordinaten | 52° 46′ 8″ N, 13° 14′ 5″ O | |
| Land: | Deutschland Brandenburg | |
| Ort: | Oranienburg | |
| Gewässer: | Ruppiner Kanal, Obere Havel-Wasserstraße | |
| Daten | ||
| Eigentümer: | Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes | |
| Zuständiges WSA: | Oder-Havel | |
| Planungsbeginn: | alt 1788 / neu 2017 | |
| Betriebsbeginn: | 1788 | |
| Umbau: | 1914 | |
| Stilllegung: | 1945 durch Kriegseinwirkung zerstört | |
| Schleuse | ||
| Typ: | Selbstbedienungsschleuse | |
| Nutzlänge: | alt 40 m, neu 41,5 m | |
| Nutzbreite: | 6 m | |
| Obertor: | Stemmtor | |
| Untertor: | Stemmtor | |
| Sonstiges | ||
Die Schleuse Friedenthal ist die Ruine der ersten Schleuse im ehemals an der Havel im Nordwesten von Oranienburg beginnenden, nach Westen führenden Ruppiner Kanals. Sie wurde am Ende des 18. Jahrhunderts erbaut, im Zweiten Weltkrieg 1945 zerstört und 1959 teilweise zugeschüttet. Der Ruppiner Kanal ist seitdem nur noch vom im 19. Jahrhundert als Seitenkanal rechts der Havel gebauten Oranienburger Kanal aus erreichbar. Die als Kanalkreuz Oranienburg bezeichnete Kreuzung der beiden Kanäle ist etwa 400 Meter von der Schleuse Friedenthal entfernt. Der Oranienburger Kanal ist seit dem Kriegsende nördlich der Kanalkreuzung vom Schiffsverkehr nicht mehr nutzbar. Die dort folgende Schleuse Sachsenhausen wurde damals ebenfalls zerstört.
Als eines der Projekte der Wassertourismusinitiative Nordbrandenburg wurde 2017 beschlossen, die Schleuse Friedenthal wieder aufzubauen.
- ↑ Stadt Oranienburg: Planung Neubau Schleuse Friedenthal, Folie 5