Seeaufgabengesetz

Basisdaten
Titel:Gesetz über die Aufgaben des Bundes auf dem Gebiet der Seeschifffahrt
Kurztitel: Seeaufgabengesetz
Abkürzung: SeeAufgG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Besonderes Verwaltungsrecht, Schifffahrtsrecht, Seerecht
Fundstellennachweis: 9510-1
Ursprüngliche Fassung vom: 24. Mai 1965
(BGBl. II S. 833)
Inkrafttreten am: 1. Juli 1965
Neubekanntmachung vom: 17. Juni 2016
(BGBl. I S. 1489)
Letzte Änderung durch: Art. 2 VO vom 2. Juli 2025
(BGBl. I Nr. 156 vom 9. Juli 2025)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
10. Juli 2025
(Art. 3 VO vom 2. Juli 2025)
Weblink: aktuelle Fassung
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Seeaufgabengesetz (SeeAufgG) ist Bestandteil des deutschen Schifffahrts- bzw. Seerechts. Es regelt die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der einzelnen Bundesbehörden auf dem Gebiet der Seeschifffahrt. Die Grundlage für die Verantwortlichkeit des Bundes ergibt sich aus Art. 74 Abs. 1 Nr. 21 (Konkurrierende Gesetzgebung), Art. 87 (Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes) sowie Art. 89 (Bundeswasserstraßen) des Grundgesetzes.

Das Seeaufgabengesetz ist die zentrale Ermächtigungsgrundlage für Verordnungsgebung und bundeseigene Verwaltung auf dem Gebiet der Seeschifffahrt.

  1. Die Abkürzung SeeAufgG wurde durch Art. 5 Nr. 1 G vom 16. Dezember 1986 (BGBl. I S. 2441, 2442) zusammen mit dem Kurztitel eingefügt. Die Abkürzung SeeaufgG und der Titel in neuer Rechtschreibung wurden mit der Bekanntmachung vom 26. Juli 2002 (BGBl. I S. 2876) eingeführt. Die Bekanntmachung vom 19. Januar 2016 (BGBl. I S. 62) verwendet wieder die Abkürzung in der zuvor gebrauchten Schreibweise SeeAufgG.