Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit
| Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit SCO | |
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| Logo der SCO | |
| Staaten der SCO
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| Englische Bezeichnung | Shanghai Cooperation Organisation |
| Sitz der Organe | Peking, Volksrepublik China |
| Generalsekretär | Nurlan Jermekbajew |
| Mitgliedstaaten | 10 |
| Amts- und Arbeitssprachen | |
| Gründung | 15. Juni 2001 (1996: Shanghai Five) |
| eng.sectsco.org | |
Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ; englisch Shanghai Cooperation Organisation, SCO) ist eine Internationale Organisation mit Sitz in Peking (China). Sie wurde 2001 gegründet und ging aus den 1996 gegründeten Shanghai Five hervor. Ihr gehören derzeit 10 Mitgliedsstaaten an: Belarus, die Volksrepublik China, Indien, Iran, Kasachstan, Kirgisistan, Pakistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan. Die SOZ beschäftigt sich mit der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten sowie Wirtschafts- und Handelsfragen und der Stabilität in der Region. Derzeit nimmt die SOZ in Anspruch, circa 40 % der Weltbevölkerung zu vertreten, und stellt damit die weltweit größte Regionalorganisation dar. Die SOZ ist einer der wichtigsten geopolitischen Gegenspieler zu Organisationen der westlichen Welt wie bspw. NATO und G7. Sie wird de jure angeleitet von einem Generalsekretär, aber de facto vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Gemäß verschiedener Demokratiemessungen werden, abgesehen vom Hybridregime Indien, alle Mitglieder eindeutig autoritär regiert, meist von einem Diktator.