Steviosid

Strukturformel
Allgemeines
Name Steviosid
Andere Namen
  • 1-O-[(5β,8α,9β,10α,13α)-13-{[2-O-(β-D-Glucopyranosyl)-β-D-glucopyranosyl]­oxy}-18-oxokaur-16-en-18-yl]-β-D-glucopyranose (IUPAC)
  • 19-O-β-D-Glucopyranosyl-13-O-[β-D-glucopyranosyl(1→2)-β-D-glucopyranosyl]-steviol
  • E 960
  • STEVIOSIDE (INCI)
Summenformel C38H60O18
Kurzbeschreibung

farblose Prismen

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 57817-89-7
EG-Nummer 260-975-5
ECHA-InfoCard 100.055.414
PubChem 442089
ChemSpider 390625
DrugBank DB16882
Wikidata Q415043
Eigenschaften
Molare Masse 804,90 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

238–239 °C

Löslichkeit

schlecht in Wasser (1,25 g·l−1), besser in Ethanol

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Steviosid ist ein Glycosid des Diterpens Steviol aus den Blättern der Steviapflanze (Stevia rebaudiana), eine von über 200 Stevia-Arten weltweit, ein natürlicher Süßstoff und einer der Hauptbestandteile von Stevia. Die Blätter enthalten zehn bislang entdeckte Süßstoffe, wobei Steviosid fast immer den größten Anteil darstellt. Im weiteren Sinne wird auch das durch Extraktion gewonnene Gemisch dieser Süßstoffe als Steviosid bezeichnet. Steviolglycoside wurden am 12. November mit Wirkung zum 2. Dezember 2011 in der EU unter der Bezeichnung E 960 als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen.

  1. Eintrag zu STEVIOSIDE in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 26. März 2022.
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  3. Datenblatt Steviosid bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 17. April 2017 (PDF).
  4. Verordnung (EU) Nr. 1131/2011 der Kommission vom 11. November 2011 zur Änderung von Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich Steviolglycosiden. (PDF) Amtsblatt der Europäischen Union, L 295/205, 12. November 2011.