Tagebau Inden
| Tagebau Inden | |||
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| Allgemeine Informationen zum Bergwerk | |||
| Der Tagebau Inden von Merken aus der Luft gesehen | |||
| Abbautechnik | Tagebau auf 1295 ha (Stand 2009) km² | ||
| Abraum | 35 Mio. t | ||
| Förderung/Jahr | 15 Mio t | ||
| Informationen zum Bergwerksunternehmen | |||
| Betreibende Gesellschaft | RWE Power AG | ||
| Beschäftigte | ca. 580 | ||
| Betriebsbeginn | 1957 | ||
| Betriebsende | 2030 | ||
| Nachfolgenutzung | Rekultivierung, Restsee siehe Indescher See | ||
| Geförderte Rohstoffe | |||
| Abbau von | Braunkohle | ||
| Mächtigkeit | 510 Mio. t | ||
| Geographische Lage | |||
| Koordinaten | 50° 52′ 46″ N, 6° 19′ 21″ O | ||
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| Standort | Inden | ||
| Gemeinde | Aldenhoven, Düren, Eschweiler, Inden | ||
| Landkreis (NUTS3) | Kreis Düren, Städteregion Aachen | ||
| Land | Land Nordrhein-Westfalen | ||
| Staat | Deutschland | ||
| Revier | Rheinisches Braunkohlerevier | ||
Der Tagebau Inden der RWE Power AG liegt im Rheinischen Braunkohlerevier nahe Inden, zwischen Eschweiler und Jülich.
Die Jahresförderung beträgt 15 Millionen Tonnen Braunkohle und dient ausschließlich der Versorgung des Kraftwerks Weisweiler, das spätestens 2029 stillgelegt wird. Die Kohleflöze sind bis zu 45 Meter mächtig und liegen bis zu 230 Meter tief unter der Erdoberfläche. Der Abbau erfolgt mit Hilfe von Schaufelradbaggern, die Wiederverfüllung vor der Rekultivierung mit Absetzern. Anders als in den beiden anderen letzten Tagebauen Garzweiler und Hambach im Rheinischen Revier besteht keine Bahnanbindung, so dass die Kohle über Förderbänder zum Kraftwerk befördert wird. In diesem Betrieb sind etwa 580 Menschen beschäftigt (2020).
Die Braunkohle entstand aus weitflächigen Wäldern und Mooren, die sich in der Niederrheinischen Bucht vor 30 bis 5 Mio. Jahren entwickelten. Die Geologie der Niederrheinischen Bucht ist gekennzeichnet durch langanhaltende Senkungsbewegungen in den letzten 30 Mio. Jahren, die in dieser Region zur Ablagerung eines bis zu 1300 m mächtigen Sedimentpaketes durch die Nordsee und durch viele Flüsse geführt haben.