Thurtallinie

Winterthur–Romanshorn
Eschikofer Brücke über die Thur
Streckennummer (BAV):840
Fahrplanfeld:840
Streckenlänge:53,1 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:15 kV 16,7 Hz ~
Maximale Neigung: 14 
Streckengeschwindigkeit:125 km/h
Zweigleisigkeit:durchgehend
SBB von Zürich S 24 und von Bülach
26,05 Winterthur Endpunkt S 30 438,8 m ü. M.
nach Schaffhausen
SBB nach Rüti und nach St. Gallen
29,66 Oberwinterthur 456,8 m ü. M.
SBB nach Etzwilen
31,96 Wiesendangen 470 m ü. M.
A1
33,54 Rickenbach-Attikon 471,7 m ü. M.
A7
Kantonsgrenze Zürich / Thurgau
38,05 Islikon 422,7 m ü. M.
≈38,20
Zuckerfabrik Frauenfeld
≈41,50
Murg
FW nach Wil SG
42,05 Frauenfeld 404,6 m ü. M.
Industrie
46,20 Felben-Wellhausen 398,8 m ü. M.
48,67 Hüttlingen-Mettendorf 403,7 m ü. M.
Thur (174 m)
52,12 Müllheim-Wigoltingen 411,5 m ü. M.
55,69 Märstetten 418,3 m ü. M.
Thurbo von Wil S 10
59,49 Weinfelden 429,3 m ü. M.
   Endpunkt S 5 S 7 S 24 S 30
Thurbo nach Kreuzlingen
63,28 Bürglen 439,7 m ü. M.
66,11 Sulgen 449,2 m ü. M.
SBB nach Bischofszell – St. Gallen S 5
69,70 Erlen 448,7 m ü. M.
72,91 Oberaach 444,3 m ü. M.
75,57 Amriswil 437,2 m ü. M.
nach Schaffhausen
82,15 Romanshorn 398,5 m ü. M.
   Richtungswechsel S 7 Endpunkt S 10
81,00
SOB nach St. Gallen und SBB nach Rorschach S 7

Die Thurtallinie ist eine Schweizer Eisenbahnstrecke und ist als Teil der Bodenseebahn erbaut worden. Sie verbindet Winterthur mit Romanshorn, wo Anschluss an den Trajektverkehr über den Bodensee bestand. Sie ist die viertälteste innerschweizerische Bahnstrecke. Ihr Bau wurde von der Zürich-Bodenseebahn beschlossen, welche aber noch während des Baus mit der Schweizerischen Nordbahn zur Schweizerischen Nordostbahn (NOB) fusionierte. Die Thurtallinie konnte am 16. Mai 1855 eröffnet werden, die Strecke von Winterthur nach Oerlikon am 27. Dezember 1855. Der Zürcher Hauptbahnhof wurde am 26. Juni 1856 erreicht und die beiden bestehenden NOB-Strecken miteinander verbunden.

Als Fortsetzung dieser Strecke wurden die Bodensee-Trajekte Romanshorn–Friedrichshafen und Romanshorn–Lindau eingerichtet.

  1. Martin Knoepfel: Mit Tempo 150 durchs Thurtal. In: St. Galler Tagblatt. 7. März 2013, abgerufen am 1. Juli 2017.
    Der frisch getaufte ICN heisst «Minister Kern». Medienstelle der SBB, 28. Mai 2005, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 9. Mai 2021; abgerufen am 1. Juli 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    Uttwil: Erich Trösch. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. Februar 2013, abgerufen am 1. Juli 2017.
    Online-Recherche. Interpellation Huber betreffend Elektrifizierung der Thurtallinie (Dossier). In: Staatsarchiv des Kantons Thurgau. 21. August 1918, abgerufen am 1. Juli 2017.
  2. Älter sind nur die Bahnstrecken Zürich-Baden, Basel-Liestal und Bussigny-Yverdon