Tom Clancy’s Splinter Cell: Chaos Theory

Splinter Cell: Chaos Theory
Zählt zur Reihe Splinter Cell
Entwickler Kanada Ubisoft Montreal
Publisher Frankreich Ubisoft
Leitende Entwickler Clint Hocking
Komponist Amon Tobin
Jesper Kyd
Veröffentlichung N-Gage:
Nordamerika 23. März 2005
Europa März 2005
Windows, PlayStation 2, Xbox:
Nordamerika 28. März 2005
Europa 1. April 2005
Japan 17. November 2005
GameCube:
Nordamerika 31. März 2005
Europa 1. April 2005
Australien 14. April 2005
Nintendo DS:
Nordamerika 28. Juni 2005
Europa 1. Juli 2005
Plattform Xbox, Windows, Nintendo GameCube, PlayStation 2, Nintendo DS, N-Gage
Spiel-Engine Unreal Engine 2.5 (mod.)
Genre Stealth
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Tastatur & Maus, Gamepad
Medium DVD-ROM, Blu-ray Disc
Sprache Audio und Text: Deutsch, Englisch, Russisch
Altersfreigabe
USK PEGI
Information Die Nintendo-DS-Version hat PEGI ab 12 Jahren freigegeben.

Tom Clancy’s Splinter Cell: Chaos Theory ist der dritte Teil der Stealth-Spielserie Splinter Cell. Er wurde vom kanadischen Studio Ubisoft Montreal entwickelt und vom französischen Publisher Ubisoft veröffentlicht. Der Titel erschien 2005 für Xbox, Windows, Nintendo GameCube, Nintendo DS, PlayStation 2 und N-Gage.

Die Handlung wurde vom Autor Tom Clancy angeregt. Die Hauptfigur ist wie in den Vorgängern Sam Fisher, ein Agent, der für Third Echelon, einer fiktiven und geheimen Operationsstruktur der National Security Agency (NSA), arbeitet. Er untersucht zunächst die Entführung mehrerer Informatiker. Seine Ermittlungen führen ihn nach Ostasien, wo er auf einen japanischen General stößt, der einen Krieg zwischen Nordkorea und den USA auslösen will. Der Titel ist im Konzept ein Shooter, bei dem der Spieler häufig effektiver durch unauffälliges Vorgehen als durch rohe Gewalt zum Ziel gelangt.

Chaos Theory wurde von der Fachpresse überwiegend positiv bewertet. Besonders die Windows-Version und die Xbox-Version schnitten gut ab und erzielten Metawertungen von über 90 %. Sie wurden in grafischer und spielerischer Hinsicht als außergewöhnlich stark bezeichnet. Die Ausführungen für die anderen Plattformen schnitten tendenziell schwächer ab, da diese laut den Rezensenten technisch und gestalterisch schwächer sind.

Trotz der positiven Reaktion der Magazine waren die Verkaufszahlen von Chaos Theory geringer als die der Vorgänger. Der Titel ist der erste der Splinter-Cell-Reihe, von dem weniger als drei Millionen Einheiten abgesetzt wurden.

2011 wurde der Titel gemeinsam mit den beiden Vorgängern Splinter Cell und Splinter Cell: Pandora Tomorrow in einer grafisch überarbeiteten Version für die PlayStation 3 und den Nintendo 3DS veröffentlicht.