Universität Greifswald

Universität Greifswald
Motto Wissen lockt. Seit 1456
Gründung 17. Oktober 1456
Trägerschaft staatlich
Ort Greifswald
Bundesland Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern
Land Deutschland Deutschland
Rektorin Katharina Riedel
Studierende 10.356 (SS 2023)
Mitarbeiter 5707 (2023)
davon Professoren 239 (2023)
Jahresetat 207,2 Mio. € (2023) inkl. 64,4 Mio. € Drittmittel
Netzwerke Netzwerk Mittelgroße Universitäten

Verbund Norddeutscher Universitäten

Website www.uni-greifswald.de

Die Universität Greifswald (von 1933 bis 1945 und von 1954 bis 2018 bekannt als Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald) ist eine Universität mit Sitz in der Hansestadt Greifswald. Sie wurde im Jahr 1456 gegründet und gehört zu den ältesten Universitäten Mitteleuropas. Sie ist die viertälteste durchgängig bestehende Universität auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und zugleich die zweitälteste im Ostseeraum; durch die wechselnde territoriale Zugehörigkeit Vorpommerns war sie zeitweilig auch die älteste Hochschule Schwedens (1648–1815) und Preußens (1815–1947).

Aufgrund ihres breiten Fächerangebotes handelt es sich um eine Volluniversität. Etwa zwei Drittel der 9.868 Studenten (Wintersemester 2024/25) kommen von außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns zum Studium nach Greifswald, darunter auch viele Erasmus- und weitere Auslandsstudenten aus über 90 Ländern.

Im Umfeld der Universität haben sich durch Institute, Gründungen und Unternehmensansiedlungen Cluster der Wirtschaft und Forschung in Bereichen der Spitzentechnologie wie der Biotechnologie (BioCon Valley) und der Kernfusion (Max-Planck-Institut für Plasmaphysik) angesiedelt.

  1. Universität Greifswald: Chronik der Universität. Abgerufen am 13. Dezember 2019.
  2. 1 2 3 Hochschulkommunikation: Zahlen zur Universität Greifswald 2023. Abgerufen am 28. Januar 2026.
  3. Urs Lindner: Wie kam der Sklavenhändler wieder zu Ehren?, Artikel in der Fassung vom 1. November 2021 auf www.faz.net
  4. Zahlen, Daten, Fakten. Abgerufen am 22. April 2024.
  5. Kurzprofil der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Abgerufen am 29. Januar 2017.