Vertrag von Ostrowo
Der Vertrag von Ostrowo (belarussisch Востраўскае пагадненне, litauisch Astravas sutartis, polnisch Ugoda w Ostrowie) war eine Vereinbarung zwischen dem polnischen König Władysław II. Jagiełło und dem litauischen Fürsten Vytautas vom 4. August 1392 in Ostrowo bei Lida.
Er beinhaltete die Übertragung des Großfürstentums Litauen an Vytautas und dessen Anerkennung der Oberhoheit Władysławs und beendete dreijährige kriegerische Auseinandersetzungen zwischen beiden Herrschern.
- ↑ Die Lage des Ortes (Ostrowo, polnisch Ostrów, litauisch Astravas) ist unbekannt, wahrscheinlich eine Insel (polnisch ostrów = Insel), vielleicht am Fluss Dsitwa bei dem Dorf Janzewitschy bei Lida im heutigen Belarus, vgl. Simas Sužiedėlis: Astravas. In: Juozas Kapočius: Encyclopedia Lituanica. Bd. 1. Lithuanian Encyclopedia Press, Boston, Massachusetts 1970, S. 93, und Das Abkommen von Ostrow (belarussisch)