Wien Westbahnhof
| Wien Westbahnhof | |
|---|---|
| Daten | |
| Betriebsstellenart | Fernbahnhof, Kopfbahnhof |
| Bahnsteiggleise | 11 |
| Abkürzung | Ws (ÖBB), (VOR) |
| IBNR | 8100003 |
| Eröffnung | 1858 1. Westbahnhof (Kaiserin-Elisabeth-Bahnhof), 24. Nov. 1951 Teileröffnung 2. Westbahnhof |
| Webadresse | bahnhof.oebb.at |
| Architektonische Daten | |
| Baustil | klassische Moderne |
| Architekt | Moritz Löhr (1858), ArGe Robert Hartinger jun., Sepp Wöhnhart & Franz Xaver Schlarbaum (1949–1954) |
| Lage | |
| Stadt/Gemeinde | Wien |
| Bundesland | Wien |
| Staat | Österreich |
| Koordinaten | 48° 11′ 47″ N, 16° 20′ 10″ O |
| Eisenbahnstrecken | |
| |
| Liste der Bahnhöfe in Österreich | |
| Westbahnhof | |
|---|---|
| U-Bahn-Station in Wien | |
| U-Bahn-Stationsgebäude zwischen äußerem und innerem Gürtel | |
| Basisdaten | |
| Bezirk: | Neubau, Rudolfsheim-Fünfhaus |
| Koordinaten: | 48° 11′ 47″ N, 16° 20′ 10″ O |
| Eröffnet: | 1858 |
| Gleise (Bahnsteig): | 11 (5 Mittelbahnsteige) |
| Stationskürzel: | WS |
| Nutzung | |
| U-Bahn-Linien: | |
| Umsteigemöglichkeiten: | Westbahnhof: REX CJX 5 6 9 18 52 60 N6 N54 Vienna Airport Lines |
| Fahrgäste: | 200.000/Tag (Stand 2011) |
Der Westbahnhof in Wien bildet als Kopfbahnhof den Ausgangspunkt der Westbahn. Der Bahnhof wurde am 15. Dezember 1858 anlässlich der Inbetriebnahme der „k.k. priv. Kaiserin Elisabeth-Bahn“ von Wien Westbahnhof über Linz Hauptbahnhof nach Linz Südbahnhof feierlich eröffnet. Die 1951 eröffnete Bahnhofshalle steht unter Denkmalschutz und wurde am 21. Dezember 2010 nach zwei Jahren Renovierung wieder zugänglich. Darunter wurde im Herbst 2011 ein unterirdisches Einkaufszentrum fertiggestellt, das sich BahnhofCity Wien West nennt. Die Halle ist zu beiden Seiten von höheren neuen Gebäuden umgeben, in denen u. a. ein Hotel untergebracht ist. 2012 und 2013 gewann der Bahnhof die Wahl zum schönsten Bahnhof Österreichs, 2023 wurde er beim VCÖ-Bahnhof-Test am besten bewertet.
Zwischen 13. Dezember 2015 und dem 14. Dezember 2024 verkehrten alle Fernzüge der ÖBB ab Wien Hauptbahnhof bzw. Wien Meidling. Ab dem Fahrplan 2024/25 verkehrten wieder vermehrt Fernverkehrszüge der ÖBB, wie zum Beispiel ein tägliches D-Zugpaar als D 1018/1019 auf der Weststrecke mit Halten in Wien Hütteldorf, St. Pölten Hbf., Linz Hbf. und Attnang-Puchheim über die Salzkammergutbahn nach Stainach-Irdning und zurück. Am Westbahnhof enden zudem alle Fernzüge des Unternehmens „Westbahn“ nach Salzburg Hbf, Innsbruck Hbf, Bregenz, Lindau (Bodensee) Insel, Saalfelden, München Hbf und Stuttgart Hbf, darüber hinaus der Regionalverkehr nach Niederösterreich, sowie an Wochenenden durch den Nationalpark Gesäuse über Waidhofen an der Ybbs nach Selzthal sowie des Öfteren nach St. Valentin. Außerdem gibt es ab dem 27. Juni 2025, also mit dem „kleinen“ Fahrplanwechsel, eine zusätzliche EuroNight-Verbindung (EN) von Warschau nach Rijeka. Dieser Zug hält auch am Wiener Hauptbahnhof und in Graz , wobei allein die Fahrt vom Westbahnhof zur kroatischen Hafenstadt Rijeka an die elf Stunden dauert. Das ist die erste Nachtzugverbindung mit Schlafmöglichkeit seit Dezember 2015. Ab dem Fahrplan 2025/26 verkehren wieder ÖBB-Fernverkehrszüge nahezu im Stundentakt, vor allem in Richtung Osteuropa und auf einigen innerösterreichischen Verbindungen. Zu erwähnen sind hierbei die Verbindungen nach Budapest (Keleti pályaudvar), welche oft weiter nach Niregyháza und in die ukrainische Stadt Uschgorod geführt werden. Des Weiteren fahren Fernzüge ab Wien Westbahnhof auch nach Bohumin, Warschau, bald nach Pressburg (Bratislava hlavná stanica), Linz, Stainach-Irdning, Selzthal, Bischofshofen, Salzburg Süd und Wörgl.
- ↑ 23.11.1951: Der Bundespräsident besichtigt Stadtbahnstation Westbahnhof. Abgerufen am 26. Oktober 2023.
- ↑ 2.6.1949: Ausstellung der Westbahnhof-Projekte. Abgerufen am 26. Oktober 2023.
- ↑ SOLID Wirtschaft und Technik am Bau: Vom Wiener Verkehrszentrum zum Regionalbahnhof, 29. September 2009. Abgerufen am 26. Oktober 2023.
- ↑ derStandard.at – Stephansplatz hat die meisten U-Bahn-Fahrgäste, abgerufen am 5. November 2011
- ↑ Fahrplanbilder. Abgerufen am 11. Dezember 2024.