S-Bahn Zürich
| Staat | Schweiz |
| Stadt | Zürich |
| Verkehrs- / Tarifverbund |
Zürcher Verkehrsverbund (ZVV, Z-Pass), Ostwind, A-Welle, TVZG, WTV, bwtarif |
| Linien | 30 |
| Streckenlänge | 380 km |
| Stationen | 171 |
| Fernbahnhöfe | 21 |
| Tunnelbahnhöfe | 8 |
| kleinste Taktfolge | 10 |
| Fahrgäste | 564'000/Tag (2017) |
| Bewohner im Einzugsbereich | 2,5 Mio. |
| Fahrzeuge | - SBB: DPZ, DTZ, LION-Züge, Stadler KISS, -SOB: Stadler Flirt - Thurbo: GTW - SZU-Fahrzeuge - FB-Fahrzeuge - AVA-Fahrzeuge |
| Betreiber | SBB, SZU, FB, AVA, SOB |
| Stromsystem | - SBB, SZU, SOB: 15 kV / 16,7 Hz ~ Oberleitung - FB, AVA: 1200 V =, Oberleitung - FB auf VBZ-Strecken: 600 V = (Oberleitung) |
Die S-Bahn Zürich bzw. die Zürcher S-Bahn ist die seit Mai 1990 im gesamten Kanton Zürich und in den angrenzenden Regionen verkehrende S-Bahn. Sie wurde zum Vorbild für die später eröffneten S-Bahn-Systeme in der Schweiz.
Im Jahr 2003 war das Streckennetz 380 Kilometer lang und bediente 171 Bahnhöfe. Die Züge auf den 28 S-Bahn-Linien wurden im Jahr 2017 von täglich 564'384 Reisenden benutzt. Die Planung und Umsetzung des Angebots erfolgt durch die SBB, die Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn, die Forchbahn und die Aargau Verkehr im Auftrag des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV), der für die Leistungsbestellung und Finanzierung zuständig ist.
Das Liniennetz wurde in sogenannten Teilergänzungen vergrössert. Die bisher letzte Ergänzung war die 2015 fertiggestellte, Durchmesserlinie genannte Direktverbindung vom Bahnhof Zürich Altstetten über den unter dem Zürcher Hauptbahnhof gelegenen neuen Bahnhof Löwenstrasse und durch den 4,8 Kilometer langen Weinbergtunnel zum Bahnhof Zürich Oerlikon. Gegenwärtig erstreckt sich das Liniennetz bis in die Nachbarkantone (Aargau, Glarus, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen, Thurgau, Zug) und nach Deutschland (Jestetter Zipfel, Waldshut).
- 1 2 Fahrgastzahlen ZVV ( vom 21. Februar 2016 im Internet Archive)
- ↑ SBB Division Personenverkehr: S-Bahn Zürich. Daten und Fakten. 2003.
- ↑ ZVV Geschäftsbericht 2007 ( vom 17. Juni 2009 im Internet Archive) (PDF)
- ↑ Durchmesserlinie Zürich ( vom 31. Oktober 2013 im Internet Archive)