Zaza-Sprache
| Zaza-Sprache, Zazaisch, Zazaki | ||
|---|---|---|
|
Gesprochen in |
Türkei, Irak, Georgien, Kasachstan, Russland, Iran, Jordanien, Syrien | |
| Sprecher | 2–3 Millionen | |
| Linguistische Klassifikation |
||
| Offizieller Status | ||
| Amtssprache in | - | |
| Sprachcodes | ||
| ISO 639-1 | – | |
| ISO 639-2 | zza | |
| ISO 639-3 | zza (Makrosprache)
Enthaltene Einzelsprachen:
| |
Die Zaza-Sprache, auch Zazaisch oder Zazaki, ist die Sprache der Zaza in der östlichen Türkei und findet sich im oberen Talabschnitt des Euphrat. Die Sprache wird auch Dımlī und Kirmānčkī genannt. Die Anzahl ihrer Sprecher wird auf zwei bis drei Millionen geschätzt. Sie wird vor allem in Ostanatolien gesprochen, durch Migrationsprozesse der letzten Jahrzehnte ist sie auch in West-, Mittel- und Nordeuropa verbreitet. Das Zazaki gehört zum westiranischen Zweig der indogermanischen Sprachen.
Zur Bezeichnungsfrage und zum historischen Hintergrund der Zaza siehe den Artikel Zaza.
- ↑ Ludwig Paul: Zaza(ki) – Dialekt, Sprache, Nation? In: Bärbel Köhler (Hrsg.): Religion und Wahrheit. Religionsgeschichtliche Studien. Festschrift für Gernot Wießner zum 65. Geburtstag. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 1998, S. 385 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).