Einerverfolgung

Die Einerverfolgung ist eine Disziplin des Bahnradsports.

Regeln

In der Einerverfolgung starten zwei Fahrer von den gegenüberliegenden Geraden der Bahn an der Verfolgerlinie. Sieger ist, wer eine vorgegebene Distanz als Erster bewältigt oder seinen Gegner vorher einholt. Die Distanz beträgt bei Erwachsenen 4000 Meter und bei Junioren bzw. Juniorinnen 3000 Meter.

Bei Turnieren geht dem eigentlichen Verfolgungsrennen eine Qualifikation voraus. Dabei wird einzeln oder zu zweit auf Zeit gefahren, die Fahrer dürfen sich jedoch nicht im Windschatten des jeweils anderen bewegen. Die vier schnellsten Fahrer kommen weiter: Die beiden Bestplatzierten ermitteln im großen Finale den Sieger; die Nächstschnellsten bestreiten das kleine Finale um Platz drei.

Entwicklung

Bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften 1938 in Amsterdam wurde ein Demonstrationsrennen in der Verfolgung ausgetragen. Die Idee zu dieser neuen Disziplin soll der US-amerikanische Radsportler Bill Martin gehabt haben.[1] 1939 wurde die Einerverfolgung erstmals offiziell bei Bahn-Weltmeisterschaften in Mailand ausgetragen, allerdings wegen des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs nach den Vorläufen abgebrochen. 1946 wurden erstmals Weltmeister ermittelt, nach Profis und Amateuren getrennt. Dabei betrug die Distanz für Profis 5000 Meter und für Amateure 4000 Meter. 1958 gehörte die Einerverfolgung neben dem Sprint zu den ersten Weltmeisterschafts-Disziplinen für Frauen, und zwar über 3000 Meter.

Als 1993 die Trennung zwischen Profis und Amateuren im Radsport aufgehoben wurde, galt für die neu geschaffene Elite-Kategorie bei den Männern eine Distanz von 4000 Metern; Frauen fuhren weiterhin 3000 Meter. Die Distanz für männliche Junioren betrug ebenfalls 3000 Meter, für Juniorinnen 2000 Meter. Seit 2025 sind die Distanzen für beide Geschlechter einheitlich 4000 Meter (Elite) bzw. 3000 Meter (Junioren).[2]

Bei den Olympischen Spielen wurde die Einerverfolgung von 1964 bis 2008 (Männer) bzw. von 1992 bis 2008 (Frauen) ausgetragen.

Rekorde

Die aktuellen Weltrekordhalter sind bei den Männern Jonathan Milan, der bei der Weltmeisterschaft 2024 in Ballerup 3:59,153 Minuten benötigte, und bei den Frauen Anna Morris, die am 15. Februar 2025 in Heusden-Zolder bei der Europameisterschaft 2025 die 4000 Meter in 4:25,874 Minuten fuhr. Den Rekord der Frauen über 3000 Meter hielt zuletzt Chloé Dygert mit 3:16,937 Minuten, aufgestellt am 29. Februar 2020 in Berlin bei der Weltmeisterschaft 2020.

Paracycling

Die Einerverfolgung wird auch im Paracycling betrieben. Ausgefahren wird sie mit Tandems aus sehbehindertem Fahrer und sehendem Piloten (Klasse B) und mit Rennrädern (Klasse C). Seit 2025 beträgt die Entfernung in den Leistungsklassen B, C4 und C5 jeweils 4000 Meter, in den Klassen C1 bis C3 beträgt sie 3000 Meter.[3][4]

Ergebnisse bei Bahnradsport-Weltmeisterschaften

Männer

Amateure bis 1991

In den Jahren der Olympischen Spiele 1976, 1980, 1984, 1988 und 1992 wurde der Amateur-Wettbewerb bei Weltmeisterschaften nicht ausgetragen.

Jahr Gold Silber Bronze
1946 Frankreich Roger Rioland Danemark Børge Gissel Schweden Halle Janemar
1947 Italien Arnaldo Benfenati Uruguay Atilio François Baldi Danemark Knud E. Andersen
1948 Italien Guido Messina Frankreich Jacques Dupont[5] Frankreich Charles Coste
1949 Danemark Knud E. Andersen Vereinigtes Konigreich Cyril Cartwright Italien Aldo Gandini
1950 Australien Sid Patterson Italien Aldo Gandini Italien Guido Messina
1951 Italien Mino De Rossi Belgien Raphaël Glorieux Italien Guido Messina
1952 Niederlande Piet van Heusden Italien Mino De Rossi Italien Loris Campana
1953 Italien Guido Messina Italien Loris Campana Niederlande Daan de Groot
1954 Italien Leandro Faggin Vereinigtes Konigreich Peter Brotherton Vereinigtes Konigreich Norman Sheil
1955 Vereinigtes Konigreich Norman Sheil Vereinigtes Konigreich Peter Brotherton Italien Leandro Faggin
1956 Italien Ercole Baldini Italien Leandro Faggin Vereinigtes Konigreich John Reuben Geddes
1957 Italien Carlo Simonigh Italien Franco Gandini Niederlande Ab Geldermans
1958 Vereinigtes Konigreich Norman Sheil Frankreich Philippe Gaudrillet Italien Carlo Simonigh
1959 Deutschland Bundesrepublik Rudi Altig Italien Mario Vallotto Schweiz Willy Trepp
1960 Frankreich Marcel Delattre Niederlande Henk Nijdam Deutschland Demokratische Republik 1949 Siegfried Köhler
1961 Niederlande Henk Nijdam Niederlande Jacob Oudkerk Frankreich Marcel Delattre
1962 Danemark Kaj E. Jensen Belgien Herman Van Loo Niederlande Jacob Oudkerk
1963 Belgien Jean Walschaerts Sowjetunion 1955 Stanislaw Moskwin Vereinigtes Konigreich Hugh Porter
1964 Niederlande Tiemen Groen Belgien Herman Van Loo Tschechoslowakei Jiří Daler
1965 Niederlande Tiemen Groen Sowjetunion 1955 Stanislaw Moskwin Danemark Preben Isaksson
1966 Niederlande Tiemen Groen Tschechoslowakei Jiří Daler Italien Giorgio Ursi
1967 Niederlande Gert Bongers Danemark Mogens Frey Tschechoslowakei Jiří Daler
1968 Danemark Mogens Frey Schweiz Xaver Kurmann Italien Lorenzo Bosisio
1969 Schweiz Xaver Kurmann Frankreich Bernard Darmet Frankreich Daniel Rebillard
1970 Schweiz Xaver Kurmann Vereinigtes Konigreich Ian Hallam Sowjetunion 1955 Wiktor Bykow
1971 Kolumbien Martín Emilio Rodríguez Schweiz Josef Fuchs Italien Giacomo Bazzan
1973 Norwegen Knut Knudsen Niederlande Herman Ponsteen Deutschland Rupert Kratzer
1974 Deutschland Bundesrepublik Hans Lutz Italien Orfeo Pizzoferrato Deutschland Demokratische Republik 1949 Thomas Huschke
1975 Deutschland Demokratische Republik 1949 Thomas Huschke Sowjetunion 1955 Wladimir Osokin Italien Orfeo Pizzoferrato
1977 Deutschland Demokratische Republik 1949 Norbert Dürpisch Deutschland Demokratische Republik 1949 Uwe Unterwalder Schweiz Daniel Gisiger
1978 Deutschland Demokratische Republik 1949 Detlef Macha Deutschland Demokratische Republik 1949 Norbert Dürpisch Deutschland Demokratische Republik 1949 Uwe Unterwalder
1979 Sowjetunion 1955 Nikolai Makarow Italien Maurizio Bidinost Frankreich Alain Bondue
1981 Deutschland Demokratische Republik 1949 Detlef Macha Sowjetunion Dainis Liepiņš Italien Maurizio Bidinost
1982 Deutschland Demokratische Republik 1949 Detlef Macha Deutschland Bundesrepublik Rolf Gölz Deutschland Demokratische Republik 1949 Mario Hernig
1983 Sowjetunion Wiktor Kupowez Deutschland Demokratische Republik 1949 Bernd Dittert Sowjetunion Dainis Liepiņš
1985 Sowjetunion 1955 Watschislaw Ekimow Sowjetunion 1955 Gintautas Umaras Deutschland Bundesrepublik Roland Günther
1986 Sowjetunion Watschislaw Ekimow Sowjetunion Gintautas Umaras Australien Dean Woods
1987 Sowjetunion Gintautas Umaras Sowjetunion Watschislaw Ekimow Sowjetunion Artūras Kasputis
1989 Sowjetunion Watschislaw Ekimow Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Lehmann Deutschland Demokratische Republik 1949 Steffen Blochwitz
1990 Sowjetunion Jewgeni Berzin Sowjetunion Waleri Baturo Vereinigte Staaten Michael McCarthy
1991 Deutschland Jens Lehmann Deutschland Michael Glöckner Danemark Jan Bo Petersen

Profis bis 1992

Jahr Gold Silber Bronze
1946 Niederlande Gerrit Peters Frankreich Roger Piel Danemark Arne W. Pedersen
1947 Italien Fausto Coppi Italien Antonio Bevilacqua Schweiz Hugo Koblet
1948 Niederlande Gerrit Schulte Italien Fausto Coppi Italien Antonio Bevilacqua
1949 Italien Fausto Coppi Luxemburg Lucien Gillen Niederlande Wim van Est
1950 Italien Antonio Bevilacqua Niederlande Wim van Est Frankreich Paul Matteoli
1951 Italien Antonio Bevilacqua Schweiz Hugo Koblet Danemark Kay Werner Nielsen
1952 Australien Sydney Patterson Italien Antonio Bevilacqua Luxemburg Lucien Gillen
1953 Australien Sydney Patterson Danemark Kay Werner Nielsen Italien Antonio Bevilacqua
1954 Italien Guido Messina Schweiz Hugo Koblet Luxemburg Lucien Gillen
1955 Italien Guido Messina Schweiz René Strehler Niederlande Wim van Est
1956 Italien Guido Messina Frankreich Jacques Anquetil Danemark Kay Werner Nielsen
1957 Frankreich Roger Rivière Frankreich Albert Bouvet Italien Guido Messina
1958 Frankreich Roger Rivière Italien Leandro Faggin Italien Franco Gandini
1959 Frankreich Roger Rivière Frankreich Albert Bouvet Belgien Jean Brankart
1960 Deutschland Rudi Altig Schweiz Willy Trepp Italien Ercole Baldini
1961 Deutschland Bundesrepublik Rudi Altig Schweiz Willy Trepp Italien Leandro Faggin
1962 Niederlande Henk Nijdam Italien Leandro Faggin Niederlande Peter Post
1963 Italien Leandro Faggin Niederlande Peter Post Niederlande Henk Nijdam
1964 Belgien Ferdi Bracke Italien Leandro Faggin Italien Ercole Baldini
1965 Italien Leandro Faggin Belgien Ferdi Bracke Deutschland Dieter Kemper
1966 Italien Leandro Faggin Belgien Ferdi Bracke Deutschland Dieter Kemper
1967 Niederlande Tiemen Groen Vereinigtes Konigreich Hugh Porter Italien Leandro Faggin
1968 Vereinigtes Konigreich Hugh Porter Danemark Ole Ritter Italien Leandro Faggin
1969 Belgien Ferdi Bracke Vereinigtes Konigreich Hugh Porter Niederlande Peter Post
1970 Vereinigtes Konigreich Hugh Porter Italien Lorenzo Bosisio Frankreich Charly Grosskost
1971 Belgien Dirk Baert Frankreich Charly Grosskost Vereinigtes Konigreich Hugh Porter
1972 Vereinigtes Konigreich Hugh Porter Belgien Ferdi Bracke Belgien Dirk Baert
1973 Vereinigtes Konigreich Hugh Porter Niederlande René Pijnen Belgien Ferdinand Bracke
1974 Niederlande Roy Schuiten Belgien Ferdinand Bracke Niederlande René Pijnen
1975 Niederlande Roy Schuiten Norwegen Knut Knudsen Belgien Dirk Baert
1976 Italien Francesco Moser Niederlande Roy Schuiten Norwegen Knut Knudsen
1977 Deutschland Bundesrepublik Gregor Braun Norwegen Knut Knudsen Vereinigtes Konigreich Steve Heffernan
1978 Deutschland Bundesrepublik Gregor Braun Niederlande Roy Schuiten Belgien Jean-Luc Vandenbroucke
1979 Niederlande Bert Oosterbosch Italien Francesco Moser Niederlande Herman Ponsteen
1980 Vereinigtes Konigreich Tony Doyle Niederlande Herman Ponsteen Danemark Hans-Henrik Ørsted
1981 Frankreich Alain Bondue Danemark Hans-Henrik Ørsted Niederlande Bert Oosterbosch
1982 Frankreich Alain Bondue Danemark Hans-Henrik Ørsted Italien Maurizio Bidinost
1983 Australien Steele Bishop Schweiz Robert Dill-Bundi Danemark Hans-Henrik Ørsted
1984 Danemark Hans-Henrik Ørsted Vereinigtes Konigreich Tony Doyle Belgien Jean-Luc Vandenbroucke
1985 Danemark Hans-Henrik Ørsted Vereinigtes Konigreich Tony Doyle Deutschland Bundesrepublik Gregor Braun
1986 Vereinigtes Konigreich Tony Doyle Danemark Hans-Henrik Ørsted Danemark Jesper Worre
1987 Danemark Hans-Henrik Ørsted Danemark Jesper Worre Vereinigtes Konigreich Tony Doyle
1988 Polen Lech Piasecki Vereinigtes Konigreich Tony Doyle Danemark Jesper Worre
1989 Vereinigtes Konigreich Colin Sturgess Australien Dean Woods Frankreich Régis Clère
1990 Sowjetunion Watschislaw Ekimow Frankreich Francis Moreau Frankreich Armand de Las Cuevas
1991 Frankreich Francis Moreau Vereinigtes Konigreich Shaun Wallace Vereinigtes Konigreich Colin Sturgess
1992 Vereinigte Staaten Mike McCarthy Vereinigtes Konigreich Shaun Wallace Litauen Artūras Kasputis

Elite seit 1993

Jahr Gold Silber Bronze
1993 Vereinigtes Konigreich Graeme Obree Frankreich Philippe Ermenault Vereinigtes Konigreich Chris Boardman
1994 Vereinigtes Konigreich Chris Boardman Frankreich Francis Moreau Deutschland Jens Lehmann
1995 Vereinigtes Konigreich Graeme Obree Italien Andrea Collinelli Australien Stuart O’Grady
1996 Vereinigtes Konigreich Chris Boardman Italien Andrea Collinelli Frankreich Francis Moreau
1997 Frankreich Philippe Ermenault Russland Alexei Markov Italien Andrea Collinelli
1998 Frankreich Philippe Ermenault Frankreich Francis Moreau Deutschland Robert Bartko
1999 Deutschland Robert Bartko Deutschland Jens Lehmann Italien Mauro Trentini
2000 Deutschland Jens Lehmann Deutschland Stefan Steinweg Vereinigtes Konigreich Robert Hayles
2001 Ukraine Oleksandr Symonenko Deutschland Jens Lehmann Deutschland Stefan Steinweg
2002 Australien Bradley McGee Australien Luke Roberts Deutschland Jens Lehmann
2003 Vereinigtes Konigreich Bradley Wiggins Australien Luke Roberts SpanienSergi Escobar
2004 SpanienSergi Escobar Vereinigtes Konigreich Robert Hayles Deutschland Robert Bartko
2005 Deutschland Robert Bartko SpanienSergi Escobar Niederlande Levi Heimans
2006 Deutschland Robert Bartko Niederlande Jens Mouris Vereinigtes Konigreich Paul Manning
2007 Vereinigtes Konigreich Bradley Wiggins Deutschland Robert Bartko SpanienSergi Escobar
2008 Vereinigtes Konigreich Bradley Wiggins Niederlande Jenning Huizenga Russland Alexei Markow
2009 Vereinigte Staaten Taylor Phinney Australien Jack Bobridge Belgien Dominique Cornu
2010 Vereinigte Staaten Taylor Phinney Neuseeland Jesse Sergent Australien Jack Bobridge
2011 Australien Jack Bobridge Neuseeland Jesse Sergent Australien Michael Hepburn
2012 Australien Michael Hepburn Australien Jack Bobridge Neuseeland Westley Gough
2013 Australien Michael Hepburn Irland Martyn Irvine Schweiz Stefan Küng
2014 Australien Alexander Edmondson Schweiz Stefan Küng Neuseeland Marc Ryan
2015 Schweiz Stefan Küng Australien Jack Bobridge Frankreich Julien Morice
2016 Italien Filippo Ganna Deutschland Domenic Weinstein Vereinigtes Konigreich Andrew Tennant
2017 Australien Jordan Kerby Italien Filippo Ganna Australien Kelland O’Brien
2018 Italien Filippo Ganna Portugal Ivo Oliveira Russland Alexander Jewtuschenko
2019 Italien Filippo Ganna Deutschland Domenic Weinstein Italien Davide Plebani
2020 Italien Filippo Ganna Vereinigte Staaten Ashton Lambie Frankreich Corentin Ermenault
2021 Vereinigte Staaten Ashton Lambie Italien Jonathan Milan Italien Filippo Ganna
2022 Italien Filippo Ganna Italien Jonathan Milan Portugal Ivo Oliveira
2023 Italien Filippo Ganna Großbritannien Daniel Bigham Italien Jonathan Milan
2024 Italien Jonathan Milan Großbritannien Josh Charlton Großbritannien Daniel Bigham

Frauen

Jahr Gold Silber Bronze
1958 Sowjetunion 1955 Ljubow Kotschetowa Vereinigtes Konigreich Stella Bail Vereinigtes Konigreich Kathleen Ray
1959 Vereinigtes Konigreich Beryl Burton Luxemburg Elsy Jacobs Sowjetunion 1955 Ljubow Kotschetowa
1960 Vereinigtes Konigreich Beryl Burton Belgien Marie-Thérèse Naessens Sowjetunion 1955 Lyubov Zhogina
1961 Belgien Yvonne Reynders Vereinigtes Konigreich Beryl Burton Belgien Marie-Thérèse Naessens
1962 Vereinigtes Konigreich Beryl Burton Belgien Yvonne Reynders Sowjetunion 1955 Lidiya Tichomirova
1963 Vereinigtes Konigreich Beryl Burton Belgien Yvonne Reynders Sowjetunion 1955 Ljubow Rjabchenko
1964 Belgien Yvonne Reynders Vereinigtes Konigreich Beryl Burton Sowjetunion 1955 Aino Puronen
1965 Belgien Yvonne Reynders Deutschland Demokratische Republik 1949 Hannelore Mattig Sowjetunion 1955 Aino Puronen
1966 Vereinigtes Konigreich Beryl Burton Belgien Yvonne Reynders Deutschland Demokratische Republik 1949 Hannelore Mattig
1967 Sowjetunion 1955 Tamara Garkuchina Sowjetunion 1955 Raissa Obodowskaja Vereinigtes Konigreich Beryl Burton
1968 Sowjetunion 1955 Raissa Obodowskaja Vereinigtes Konigreich Beryl Burton Niederlande Keetie van Oosten-Hage
1969 Sowjetunion 1955 Raissa Obodowskaja Sowjetunion 1955 Tamara Garkuchina Niederlande Keetie van Oosten-Hage
1970 Sowjetunion 1955 Tamara Garkuchina Sowjetunion 1955 Raissa Obodowskaja Vereinigtes Konigreich Beryl Burton
1971 Sowjetunion 1955 Tamara Garkuchina Niederlande Keetie van Oosten-Hage Tschechoslowakei Iva Zajíčková
1972 Sowjetunion 1955 Tamara Garkuchina Niederlande Keetie van Oosten-Hage Sowjetunion 1955 Ljubow Sadoroschnaja
1973 Sowjetunion 1955 Tamara Garkuchina Niederlande Keetie van Oosten-Hage Vereinigtes Konigreich Beryl Burton
1974 Sowjetunion 1955 Tamara Garkuchina Sowjetunion 1955 Waljanzina Smirnowa Niederlande Keetie van Oosten-Hage
1975 Niederlande Keetie van Oosten-Hage Vereinigte Staaten Mary Jane Reoch Vereinigtes Konigreich Beryl Burton
1976 Niederlande Keetie van Oosten-Hage Italien Luigina Bissoli Vereinigte Staaten Mary Jane Reoch
1977 Sowjetunion 1955 Wera Kusnezowa Niederlande Anne Riemersma Kanada Karen Strong
1978 Niederlande Keetie van Oosten-Hage Niederlande Anne Riemersma Italien Luigina Bissoli
1979 Niederlande Keetie van Oosten-Hage Niederlande Anne Riemersma Italien Luigina Bissoli
1980 Sowjetunion 1955 Nadeschda Kibardina Kanada Karen Strong Niederlande Petra de Bruin
1981 Sowjetunion Nadeschda Kibardina Sowjetunion 1955 Tamara Poljakowa Frankreich Jeannie Longo
1982 Vereinigte Staaten Rebecca Twigg Vereinigte Staaten Connie Carpenter Frankreich Jeannie Longo
1983 Vereinigte Staaten Connie Carpenter Vereinigte Staaten Cindy Olavarri Frankreich Jeannie Longo
1984 Vereinigte Staaten Rebecca Twigg Frankreich Jeannie Longo Italien Rossella Galbiati
1985 Vereinigte Staaten Rebecca Twigg Frankreich Jeannie Longo Vereinigte Staaten Margaret Maas
1986 Frankreich Jeannie Longo Vereinigte Staaten Rebecca Twigg Schweiz Barbara Ganz
1987 Vereinigte Staaten Rebecca Twigg Frankreich Jeannie Longo Vereinigte Staaten Mindee Mayfield
1988 Frankreich Jeannie Longo Schweiz Barbara Ganz Vereinigte Staaten Mindee Mayfield
1989 Frankreich Jeannie Longo Deutschland Demokratische Republik 1949 Petra Rossner Schweiz Barbara Ganz
1990 Niederlande Leontien van Moorsel Neuseeland Madonna Harris Schweiz Barbara Ganz
1991 Deutschland Petra Rossner Vereinigte Staaten Janie Eickhoff Frankreich Marion Clignet
1993 Vereinigte Staaten Rebecca Twigg Frankreich Marion Clignet Vereinigte Staaten Janie Eickhoff
1994 Frankreich Marion Clignet Russland Swetlana Samochwalowa Vereinigte Staaten Janie Eickhoff
1995 Vereinigte Staaten Rebecca Twigg Italien Antonella Bellutti Norwegen May Britt Våland
1996 Frankreich Marion Clignet Australien Lucy Tyler-Sharman Italien Antonella Bellutti
1997 Deutschland Judith Arndt Russland Natalja Karimowa Vereinigtes Konigreich Yvonne McGregor
1998 Australien Lucy Tyler-Sharman Niederlande Leontien Zijlaard-van Moorsel Deutschland Judith Arndt
1999 Frankreich Marion Clignet Deutschland Judith Arndt Litauen Rasa Mažeikytė
2000 Vereinigtes Konigreich Yvonne McGregor Deutschland Judith Arndt Russland Jelena Tschalych
2001 Niederlande Leontien Zijlaard-van Moorsel Russland Olga Sljussarewa Russland Jelena Tschalych
2002 Niederlande Leontien Zijlaard-van Moorsel Russland Olga Sljussarewa Australien Katherine Bates
2003 Niederlande Leontien Zijlaard-van Moorsel Australien Katie Mactier RusslandOlga Sljussarewa
2004 NeuseelandSarah Ulmer Australien Katie Mactier Russland Jelena Tschalych
2005 Australien Katie Mactier AustralienKatherine Bates Schweiz Karin Thürig
2006 Vereinigte Staaten Sarah Hammer Russland Olga Sljussarewa Australien Katie Mactier
2007 Vereinigte Staaten Sarah Hammer Vereinigtes Konigreich Rebecca Romero AustralienKatie Mactier
2008 Vereinigtes Konigreich Rebecca Romero Vereinigte Staaten Sarah Hammer Australien Katie Mactier
2009 Neuseeland Alison Shanks Vereinigtes Konigreich Wendy Houvenaghel Litauen Vilija Sereikaitė
2010 Vereinigte Staaten Sarah Hammer Vereinigtes Konigreich Wendy Houvenaghel Litauen Vilija Sereikaitė
2011 Vereinigte Staaten Sarah Hammer Neuseeland Alison Shanks Litauen Vilija Sereikaitė
2012 Neuseeland Alison Shanks Vereinigtes Konigreich Wendy Houvenaghel Australien Ashlee Ankudinoff
2013 Vereinigte Staaten Sarah Hammer Australien Amy Cure Australien Annette Edmondson
2014 Vereinigtes Konigreich Joanna Rowsell Vereinigte Staaten Sarah Hammer Australien Amy Cure
2015 Australien Rebecca Wiasak Vereinigte Staaten Jennifer Valente Australien Amy Cure
2016 Australien Rebecca Wiasak Polen Małgorzata Wojtyra Kanada Annie Foreman-Mackey
2017 Vereinigte Staaten Chloé Dygert Australien Ashlee Ankudinoff Vereinigte Staaten Kelly Catlin
2018 Vereinigte Staaten Chloé Dygert Niederlande Annemiek van Vleuten Vereinigte Staaten Kelly Catlin
2019 Australien Ashlee Ankudinoff Deutschland Lisa Brennauer Deutschland Lisa Klein
2020 Vereinigte Staaten Chloé Dygert Deutschland Lisa Brennauer Deutschland Franziska Brauße
2021 Deutschland Lisa Brennauer Deutschland Franziska Brauße Deutschland Mieke Kröger
2022 Deutschland Franziska Brauße Neuseeland Bryony Botha Großbritannien Josie Knight
2023 Vereinigte Staaten Chloé Dygert Deutschland Franziska Brauße Neuseeland Bryony Botha
2024 Großbritannien Anna Morris Vereinigte Staaten Chloé Dygert Neuseeland Bryony Botha

Einzelnachweise

  1. „Plugger Bill“ Martin - Influence on Cycling. The Sydney Morning Herald, 2. April 1942, S. 8, abgerufen am 8. Dezember 2015.
  2. Frauen: UCI passt Bahn-Renndistanzen an und führt Radball-WM ein. In: rad-net.de. 5. Mai 2023, abgerufen am 5. Mai 2023.
  3. Artikel 16.8.004 des UCI-Reglements
  4. Regulation amendments applying on 01.01.2025. Union Cycliste Internationale, 27. September 2024; (englisch). Artikel 16.8.004
  5. Diverse Quellen geben Sydney Patterson als Zweiten an, der aber im Viertelfinale gegen Dupont ausschied. Quellen: Illustrierter Radsport-Express 1948 sowie Paul Bering, Albert van Laethen, Le Cyclisme, 1944-1950, Brüssel, Seite 401 (französisch).