Giro d’Italia Women 2025

Giro d’Italia Women 2025
Allgemeines
Ausgabe36. Giro d’Italia Women
RennserieUCI Women’s WorldTour 2025 2.WWT
Etappen8
Datum6. – 13. Juli 2025
Gesamtlänge936,9 km
Austragungsländer Italien
San Marino
StartBergamo
ZielImola
Teams22
Fahrerinnen am Start153
Fahrerinnen im Ziel122
Durchschnitts­geschwindigkeit38,058 km/h
Ergebnis
Siegerin Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ)
Zweite Marlen Reusser (Movistar Team)
Dritte Sarah Gigante (AG Insurance-Soudal Team)
Punktewertung Lorena Wiebes (SD Worx-Protime)
Bergwertung Sarah Gigante (AG Insurance-Soudal Team)
Nachwuchswertung Antonia Niedermaier (Canyon//SRAM zondacrypto)
Teamwertung AG Insurance-Soudal Team
◀2024
Dokumentation

Giro d’Italia Women 2025, auch als Giro d’Italia Women vermarktet, war ein Etappenrennen für Frauen. Das Rennen fand vom 6. bis 13. Juli in Italien statt und war Teil der UCI Women’s WorldTour 2025.

Die 36. Ausgabe des Rennens war die zweite, die von RCS Sport organisiert wurde, dem Eigentümer des Giro d’Italia der Männer. Eigner des Frauen-Giros ist nach wie vor der italienische Radsportverband Federazione Ciclistica Italiana, der Anfang 2023 beschlossen hatte, die Organisation für vier Jahre an RCS zu delegieren.[1]

Teilnehmende Teams

UCI Women's WorldTeams (15)UCI Women's ProTeams (2)UCI Women's Continental Teams (5)

Streckenführung

Die Streckenführung wurde Anfang 2025 bekanntgegeben.[2][3] Das Rennen begann in Bergamo und verblieb in der Nordhälfte des Landes, um in Imola zu enden.

Den Auftakt bildete ein 13,6 km langes, flaches Einzelzeitfahren in Bergamo, das im 2024 eingeweihten Architekturensemble ChorusLife begann. Die drei folgenden Etappen spielten sich in den Alpen ab. Die erste davon durchquerte die Bergamasker Alpen, wobei die letzten 50 km eine stetige Steigung bis zum Ort Aprica auf der gleichnamigen Passhöhe bildeten. Die folgende überquerte zu Beginn den Tonalepass, den höchsten Punkt der Rundfahrt, der daher als Cima Alfonsina Strada ausgezeichnet war. Sie folgte alsdann dem Val di Sole und dem Nonstal bis zur Etsch und endete in Trient. Die letzte der Alpenetappen passierte Belluno sowie den Lago di Santa Croce und führte mit welligem Profil unter anderem über die Muro di Ca’ del Poggio nach Valdobbiadene, von wo ein 11 km langer Anstieg mit 800 Höhenmetern nach Pianezze am Fuße des Monte Cesen zu bewältigen war.

Die fünfte, vollkommen flache Etappe in der Po-Ebene verlief von Mirano um Padua herum nach Monselice. Die sechste Etappe im Bergland oberhalb der Adria-Küste durchquerte unterwegs das Staatsgebiet von San Marino. Vor dem Ziel im kleinen Ort Orciano di Pesaro waren mehrere mittlere Steigungen zu überwinden. Die siebte Etappe spielte sich im Apennin ab und war die anspruchsvollste Bergetappe. Nach mehreren Zwischenanstiegen führte sie auf den Monte Nerone, der mit über 1000 Metern Höhenunterschied die längste Steigung des Giro war. Die letzte Etappe begann in Forlì und endete auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari bei Imola. Sie nahm den Rundkurs der Straßenradsport-Weltmeisterschaften 2020 wieder auf, der die Steigungen von Mazzolano und Cima Gallisterna enthielt und dreimal zu befahren war.

EtappeDatumEtappenortetypeLänge (km)Etappen­siegerinGesamt­führende
1. Etappe 6. Jul.BergamoBergamo13,6 Marlen Reusser Marlen Reusser
2. Etappe 7. Jul.ClusoneAprica99 Anna Henderson Anna Henderson
3. Etappe 8. Jul.Vezza d’OglioTrient124 Lorena Wiebes Anna Henderson
4. Etappe 9. Jul.Castello TesinoPianezze156 Sarah Gigante Marlen Reusser
5. Etappe 10. Jul.MiranoMonselice108 Lorena Wiebes Marlen Reusser
6. Etappe 11. Jul.Bellaria-Igea MarinaBellaria-Igea Marina144 Liane Lippert Marlen Reusser
7. Etappe 12. Jul.FermignanoMonte Nerone157 Sarah Gigante Elisa Longo Borghini
8. Etappe 13. Jul.ForlìImola138 Liane Lippert Elisa Longo Borghini

Rennverlauf

1. Etappe

Marlen Reusser gewann das Zeitfahren zum Auftakt mit 12 Sekunden vor der Europameisterin Lotte Kopecky und der Giro-Gewinnerin des Vorjahrs, Elisa Longo Borghini. Vierte wurde die vierfache Giro-Gewinnerin Anna van der Breggen, während Lieke Nooijen nach einem vierten Platz im Vorjahr diesmal den fünften Platz holte.[4]

Etappenergebnis
FahrerTeamZeit
1. Marlen Reusser Movistar Team17 min 22 s
2. Lotte Kopecky SD Worx-Protime+ 12 s
3. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 16 s
4. Anna van der Breggen SD Worx-Protime+ 20 s
5. Lieke Nooijen Team Visma | Lease a Bike+ 24 s
6. Anna Henderson Lidl-Trek+ 27 s
7. Christina Schweinberger Fenix-Deceuninck+ 30 s
8. Alessia Vigilia FDJ-Suez+ 40 s
9. Monica Trinca Colonel Liv AlUla Jayco+ 41 s
10. Shirin van Anrooij Lidl-Trek+ 41 s

2. Etappe

Etwa zur Hälfte des Rennens starteten Dilyxine Miermont und Anna Henderson einen Ausreißversuch und erhielten über drei Minuten Vorsprung. An einer Zwischensteigung 12 km vor dem Ziel gab es im Hauptfeld eine Selektion, der insbesondere Weltmeisterin Lotte Kopecky und Marianne Vos zum Opfer fielen. Der Rückstand des Hauptfelds war jedoch zu groß geworden, um die Ausreißerinnen noch einzuholen. Henderson gewann den Sprint vor Miermont und übernahm das Rosa Trikot. Die Gruppe rund um Marlen Reusser kam etwa eine halbe Minute später ins Ziel, die Gruppe um Vos und Kopecky verlor zwei Minuten.[5]

Etappenergebnis
FahrerTeamZeit
1. Anna Henderson Lidl-Trek2 h 24 min 30 s
2. Dilyxine Miermont Ceratizit Pro Cycling Team+ 0 s
3. Soraya Paladin Canyon//SRAM zondacrypto+ 26 s
4. Eleonora Ciabocco Team Picnic PostNL+ 26 s
5. Marlen Reusser Movistar Team+ 26 s
6. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 26 s
7. Ashleigh Moolman AG Insurance-Soudal Team+ 26 s
8. Juliette Labous FDJ-Suez+ 26 s
9. Yara Kastelijn Fenix-Deceuninck+ 26 s
10. Shirin van Anrooij Lidl-Trek+ 26 s
Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. Anna Henderson Lidl-Trek2 h 42 min 03 s
2. Marlen Reusser Movistar Team+ 15 s
3. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 31 s
4. Anna van der Breggen SD Worx-Protime+ 35 s
5. Monica Trinca Colonel Liv AlUla Jayco+ 56 s
6. Shirin van Anrooij Lidl-Trek+ 56 s
7. Katrine Aalerud Uno-X Mobility+ 59 s
8. Antonia Niedermaier Canyon//SRAM zondacrypto+ 1 min 03 s
9. Juliette Labous FDJ-Suez+ 1 min 06 s
10. Dilyxine Miermont Ceratizit Pro Cycling Team+ 1 min 10 s


3. Etappe

Die Bergwertung zu Beginn der Etappe, und damit die Cima Alfonsina Strada, ging an Usoa Ostolaza. Danach fuhr Nora Jenčušová lange Zeit allein vor dem Feld und wurde gut 20 km vor dem Ziel wieder eingeholt. Das Finale in Trient fand unter Regenschauern statt, und bei der Passage eines Kreisels sorgte die nasse Fahrbahn für einen Massensturz. Nur acht Fahrerinnen kamen ohne Zeitverlust durch, von denen sich Europameisterin Lorena Wiebes im Sprint durchsetzte. Da sich der Sturz weniger als 3 km vor dem Ziel ereignet hatte, erhielten alle Fahrerinnen dieselbe Zeit fürs Gesamtklassement.

Etappenergebnis
FahrerTeamZeit
1. Lorena Wiebes SD Worx-Protime2 h 59 min 07 s
2. Josie Nelson Team Picnic PostNL+ 0 s
3. Lotte Kopecky SD Worx-Protime+ 0 s
4. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 0 s
5. Babette van der Wolf EF Education-Oatly+ 0 s
6. Christina Schweinberger Fenix-Deceuninck+ 0 s
7. Barbara Guarischi SD Worx-Protime+ 0 s
8. Eleonora Gasparrini UAE Team ADQ+ 0 s
9. Marianne Vos Team Visma | Lease a Bike+ 0 s
10. Marthe Truyen Fenix-Deceuninck+ 0 s
Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. Anna Henderson Lidl-Trek5 h 41 min 10 s
2. Marlen Reusser Movistar Team+ 13 s
3. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 31 s
4. Anna van der Breggen SD Worx-Protime+ 35 s
5. Monica Trinca Colonel Liv AlUla Jayco+ 56 s
6. Shirin van Anrooij Lidl-Trek+ 56 s
7. Katrine Aalerud Uno-X Mobility+ 59 s
8. Antonia Niedermaier Canyon//SRAM zondacrypto+ 1 min 03 s
9. Juliette Labous FDJ-Suez+ 1 min 06 s
10. Dilyxine Miermont Ceratizit Pro Cycling Team+ 1 min 10 s


4. Etappe

Die Ausreißergruppe des Tages bestand aus Lorena Wiebes, Alessia Vigilia, Eleonora Gasparrini und Lieke Nooijen, wobei sich Wiebes den Zwischensprint holte. Die vier wurden zu Beginn des Schlussanstiegs nach Pianezze wieder eingeholt, und schon zu Beginn mussten Lotte Kopecky und Anna Henderson abreißen lassen. Zwei Kilometer vor dem Ziel waren noch Marlen Reusser, Sarah Gigante, Elisa Longo Borghini und Antonia Niedermaier an der Spitze vertreten. Gigante attackierte und gewann die Etappe mit rund 20 Sekunden Vorsprung vor Longo Borghini und Reusser, die wieder das Rosa Trikot übernahm.[6]

Etappenergebnis
FahrerTeamZeit
1. Sarah Gigante AG Insurance-Soudal Team3 h 56 min 22 s
2. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 25 s
3. Marlen Reusser Movistar Team+ 25 s
4. Antonia Niedermaier Canyon//SRAM zondacrypto+ 34 s
5. Pauliena Rooijakkers Fenix-Deceuninck+ 50 s
6. Barbara Malcotti Human Powered Health+ 56 s
7. Isabella Holmgren Lidl-Trek+ 1 min 01 s
8. Lore De Schepper AG Insurance-Soudal Team+ 1 min 01 s
9. Yara Kastelijn Fenix-Deceuninck+ 1 min 03 s
10. Urška Žigart AG Insurance-Soudal Team+ 1 min 12 s
Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. Marlen Reusser Movistar Team9 h 38 min 06 s
2. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 16 s
3. Sarah Gigante AG Insurance-Soudal Team+ 34 s
4. Antonia Niedermaier Canyon//SRAM zondacrypto+ 1 min 03 s
5. Pauliena Rooijakkers Fenix-Deceuninck+ 1 min 48 s
6. Anna van der Breggen SD Worx-Protime+ 1 min 53 s
7. Yara Kastelijn Fenix-Deceuninck+ 1 min 54 s
8. Isabella Holmgren Lidl-Trek+ 1 min 57 s
9. Lore De Schepper AG Insurance-Soudal Team+ 2 min 03 s
10. Katrine Aalerud Uno-X Mobility+ 2 min 07 s


5. Etappe

Zu Beginn des Rennens bildete sich eine fünfköpfige Ausreißergruppe, in der Franziska Brauße den Zwischensprint gewann. Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel initiierte Elisa Longo Borghini in der ausgesetzten Po-Ebene eine Windstaffel, durch die sich eine kleine, aber stark besetzte Gruppe unter anderem mit Marlen Reusser, Lorena Wiebes, Marianne Vos, Liane Lippert, Anna van der Breggen und Lotte Kopecky bildete, die bald zu den Ausreißerinnen aufschloss. Die übrigen Fahrerinnen, darunter mit Anna Henderson, Sarah Gigante und Antonia Niedermaier die Führenden in Punkte-, Berg- und Nachwuchswertung, konnten nicht mehr anschließen und verloren bis zum Ziel über anderthalb Minuten. Im Sprint der Spitzengruppe setzte sich Wiebes vor Vos durch.[7] Kopecky gab nach der Etappe wegen Rückenproblemen auf.[8]

Etappenergebnis
FahrerTeamZeit
1. Lorena Wiebes SD Worx-Protime2 h 39 min 08 s
2. Marianne Vos Team Visma | Lease a Bike+ 0 s
3. Liane Lippert Movistar Team+ 0 s
4. Lotte Kopecky SD Worx-Protime+ 0 s
5. Marlen Reusser Movistar Team+ 0 s
6. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 0 s
7. Anna van der Breggen SD Worx-Protime+ 0 s
8. Franziska Brauße Ceratizit Pro Cycling Team+ 0 s
9. Katia Ragusa Human Powered Health+ 0 s
10. Silvia Persico UAE Team ADQ+ 0 s
Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. Marlen Reusser Movistar Team12 h 17 min 14 s
2. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 16 s
3. Anna van der Breggen SD Worx-Protime+ 1 min 53 s
4. Katrine Aalerud Uno-X Mobility+ 2 min 07 s
5. Sarah Gigante AG Insurance-Soudal Team+ 2 min 16 s
6. Antonia Niedermaier Canyon//SRAM zondacrypto+ 2 min 45 s
7. Silvia Persico UAE Team ADQ+ 3 min 21 s
8. Pauliena Rooijakkers Fenix-Deceuninck+ 3 min 30 s
9. Yara Kastelijn Fenix-Deceuninck+ 3 min 36 s
10. Isabella Holmgren Lidl-Trek+ 3 min 39 s


6. Etappe

Usoa Ostolaza gewann die beiden ersten Bergwertungen dieser hügligen Etappe, darunter die in San Marino. 30 Kilometer vor dem Ziel attackierte Liane Lippert aus dem Feld heraus und stieß zu dem an der Spitze fahrenden Trio aus Sara Casasola, Amanda Spratt und Juliette Labous; wenig später tat es Pauliena Rooijakkers ihr gleich. Im weiteren Verlauf dünnte sich die Spitzengruppe aus, bis nur noch Lippert und Rooijakkers übrig waren, die etwa anderthalb Minuten vor dem Hauptfeld lagen. Den Zielsprint gewann Lippert klar vor Rooijakkers.[9][10]

Etappenergebnis
FahrerTeamZeit
1. Liane Lippert Movistar Team3 h 53 min 01 s
2. Pauliena Rooijakkers Fenix-Deceuninck+ 2 s
3. Shirin van Anrooij Lidl-Trek+ 46 s
4. Silke Smulders Liv AlUla Jayco+ 1 min 05 s
5. Lieke Nooijen Team Visma | Lease a Bike+ 1 min 16 s
6. Sarah Van Dam Ceratizit Pro Cycling Team+ 1 min 24 s
7. Juliette Labous FDJ-Suez+ 1 min 24 s
8. Katrine Aalerud Uno-X Mobility+ 1 min 24 s
9. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 1 min 24 s
10. Barbara Malcotti Human Powered Health+ 1 min 24 s
Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. Marlen Reusser Movistar Team16 h 11 min 39 s
2. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 16 s
3. Anna van der Breggen SD Worx-Protime+ 1 min 53 s
4. Pauliena Rooijakkers Fenix-Deceuninck+ 2 min 02 s
5. Katrine Aalerud Uno-X Mobility+ 2 min 07 s
6. Sarah Gigante AG Insurance-Soudal Team+ 2 min 16 s
7. Antonia Niedermaier Canyon//SRAM zondacrypto+ 2 min 45 s
8. Yara Kastelijn Fenix-Deceuninck+ 3 min 36 s
9. Isabella Holmgren Lidl-Trek+ 3 min 39 s
10. Urška Žigart AG Insurance-Soudal Team+ 3 min 50 s


7. Etappe

Zu Beginn der Königsetappe bildete sich eine Ausreißergruppe, in der wie am Vortag Usoa Ostolaza vertreten war, außerdem Shirin van Anrooij und Mijntje Geurts. Etwa 30 Kilometer vor dem Ziel ließ van Anrooij ihre Gefährtinnen hinter sich. Im Hauptfeld konnte Elisa Longo Borghini, die Zweite im Gesamtklassement, mithilfe ihrer Teamkameradin Silvia Persico Abstand von Marlen Reusser gewinnen und ging mit rund 30 Sekunden Vorsprung in den Schlussanstieg auf den Monte Nerone. Etwa 5 km vor dem Ziel überholte sie van Anrooij, wurde aber ihrerseits bald durch Sarah Gigante eingeholt, die sich ebenfalls aus dem Hauptfeld gelöst hatte. Gigante gewann ihre zweite Etappe um 45 Sekunden vor Longo Borghini, Reusser kam eine halbe Minute später ins Ziel und verlor das Rosa Trikot an Longo Borghini.[11]

Etappenergebnis
FahrerTeamZeit
1. Sarah Gigante AG Insurance-Soudal Team4 h 44 min 14 s
2. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 45 s
3. Isabella Holmgren Lidl-Trek+ 1 min 14 s
4. Marlen Reusser Movistar Team+ 1 min 17 s
5. Antonia Niedermaier Canyon//SRAM zondacrypto+ 1 min 17 s
6. Barbara Malcotti Human Powered Health+ 1 min 21 s
7. Urška Žigart AG Insurance-Soudal Team+ 1 min 37 s
8. Pauliena Rooijakkers Fenix-Deceuninck+ 1 min 48 s
9. Évita Muzic FDJ-Suez+ 2 min 17 s
10. Anna van der Breggen SD Worx-Protime+ 2 min 48 s
Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ20 h 56 min 48 s
2. Marlen Reusser Movistar Team+ 22 s
3. Sarah Gigante AG Insurance-Soudal Team+ 1 min 11 s
4. Pauliena Rooijakkers Fenix-Deceuninck+ 2 min 55 s
5. Antonia Niedermaier Canyon//SRAM zondacrypto+ 3 min 07 s
6. Anna van der Breggen SD Worx-Protime+ 3 min 46 s
7. Isabella Holmgren Lidl-Trek+ 3 min 54 s
8. Urška Žigart AG Insurance-Soudal Team+ 4 min 32 s
9. Barbara Malcotti Human Powered Health+ 4 min 44 s
10. Katrine Aalerud Uno-X Mobility+ 5 min 01 s


8. Etappe

Sarah Gigante gewann die erste Bergwertung des Tages, was ihr einen vorentscheidenden Vorsprung in der Bergwertung vor Usoa Ostolaza brachte. Die übrigen Berg- und Sprintwertungen auf dem Rundkurs bei Imola wurden von einer Ausreißergruppe bestritten, die aus Lorena Wiebes, Sara Casasola, Léa Curinier, Amanda Spratt und Mikayla Harvey bestand, während sich das Hauptfeld auf den wiederholten Steigungen allmählich ausdünnte, ohne dass sich noch entscheidende Änderungen am Gesamtklassement ergaben. Die letzten Ausreißerinnen wurden auf der letzten Steigung wieder eingeholt. Drei Kilometer vor dem Ziel attackierte Anna van der Breggen aus der Spitzengruppe heraus. Liane Lippert folgt ihr und gewann den Zielsprint. Einige Sekunden dahinter kamen mit Marlen Reusser und Elisa Longo Borghini die beiden Kontrahentinnen ums Gesamtklassement gemeinsam ins Ziel.[12]

Longo Borghini gewann auf diese Weise zum zweiten Mal in Folge die Gesamtwertung im Giro. Gigante holte die Bergwertung und Wiebes die Punktewertung; beste Nachwuchsfahrerin war Antonia Niedermaier auf dem fünften Platz der Gesamtwertung. Als beste Mannschaft wurde AG Insurance-Soudal ausgezeichnet.

Etappenergebnis
FahrerTeamZeit
1. Liane Lippert Movistar Team3 h 40 min 07 s
2. Anna van der Breggen SD Worx-Protime+ 0 s
3. Marlen Reusser Movistar Team+ 8 s
4. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ+ 8 s
5. Évita Muzic FDJ-Suez+ 8 s
6. Isabella Holmgren Lidl-Trek+ 8 s
7. Pauliena Rooijakkers Fenix-Deceuninck+ 8 s
8. Silke Smulders Liv AlUla Jayco+ 8 s
9. Antonia Niedermaier Canyon//SRAM zondacrypto+ 8 s
10. Sarah Gigante AG Insurance-Soudal Team+ 8 s
Gesamtwertung
FahrerinTeamZeit
1. Elisa Longo Borghini UAE Team ADQ24 h 37 min 03 s
2. Marlen Reusser Movistar Team+ 18 s
3. Sarah Gigante AG Insurance-Soudal Team+ 1 min 11 s
4. Pauliena Rooijakkers Fenix-Deceuninck+ 2 min 55 s
5. Antonia Niedermaier Canyon//SRAM zondacrypto+ 3 min 07 s
6. Anna van der Breggen SD Worx-Protime+ 3 min 32 s
7. Isabella Holmgren Lidl-Trek+ 3 min 54 s
8. Barbara Malcotti Human Powered Health+ 4 min 44 s
9. Urška Žigart AG Insurance-Soudal Team+ 4 min 56 s
10. Katrine Aalerud Uno-X Mobility+ 5 min 19 s
Quelle: ProCyclingStats


Einzelnachweise

  1. Assegnate a RCS le prossime 5 edizione del Giro U23 e dal 2024 quattro edizioni del Giro Donne. In: tuttobiciweb.it. 13. Februar 2023, abgerufen am 13. Februar 2023 (italienisch).
  2. Tour d’Italie féminin 2025 : découvrez le parcours de la 36e édition entre Bergame et Imola. Cyclisme Revue, 14. Januar 2025; (französisch).
  3. Giro d'Italia Women 2025 route reveals three summit finishes – Aprica, Valdobbiadene and Monte Nerone. CyclingNews, 13. Januar 2025; (englisch).
  4. Reusser holt sich das Auftaktzeitfahren beim Giro d’Italia. Radsport-News, 6. Juli 2025;.
  5. Giro d’Italia Women: Anna Henderson claims maiden WorldTour victory on stage 2 and takes pink jersey on uphill finish to Aprica. CyclingNews, 7. Juli 2025; (englisch).
  6. Gigante düpiert am Berg die Favoritinnen, Reusser zurück in Pink. Radsport-News, 9. Juli 2025;.
  7. Giro d’Italia Women stage 5: Lorena Wiebes blasts to second victory of 2025 race as echelons spark major GC changes. CyclingNews, 10. Juli 2025; (englisch).
  8. Lotte Kopecky geeft uit voorzorg op in Giro d’Italia Women. Wielerflits, 10. Juli 2025; (niederländisch).
  9. Lippert holt Giro-Etappensieg. Bund Deutscher Radfahrer, 11. Juli 2025;.
  10. Giro d’Italia Women stage 6: Liane Lippert takes first victory in a year as Pauliena Rooijakkers makes GC gains. CyclingNews, 11. Juli 2025; (englisch).
  11. Gigante klettert auch am Monte Nerone am besten, Niedermaier 5. Radsport-News, 12. Juli 2025;.
  12. Giro d’Italia Women stage 8: Elisa Longo Borghini seals overall win as Liane Lippert triumphs on final stage. CyclingNews, 13. Juli 2025; (englisch).