Blick auf Hudson und die Catskill-Berge
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HUDSON-CITY UND DIE CATSKILL BERGE
Wir führen unsere Freunde abermals zu einer Vedute vom „Rhein Amerika’s“, sicherlich einer der lieblichsten auf der an reizenden Bildern so reichen Strecke zwischen New-York und Albany, nicht als wenn wir neidisch wären auf den gepriesenen Strom der neuen Welt, denn sicherlich verleiht auch aus dem Füllhorn der Natur „das Vaterland die schönsten Gaben“, sondern nur um zu erklären, daß die Amerikaner auch Ursache haben, auf ihre Natur und ihren Strom stolz zu sein und daß – man versetze sich nur nach dem Standpunkt unseres Zeichners – es sich auch in dem öden, kalten, vielgeschmähten Yankeelande schön wohnen läßt.
Hudson ist ein blühendes, Gewerbe und Schifffahrt treibendes Städtchen von 6000 Einwohnern, am rechten Ufer des Flusses, der ihm seinen Namen geliehen, 100 Meilen von New-York, und ein beliebtes Exkursionsziel für die zeitweiligen Müßiggänger der Weltstadt, die Sommers in den Catskill-Bergen ihre Villegiatur halten.
Das blanke Oertchen gegenüber heißt – anspruchsvoll genug – Athen, jedoch ohne die entfernteste Anwartschaft auf irgendwelche Beziehungen zu seinem Taufpathen.