Der Herbstwind rüttelt die Bäume

« Das ist ein Brausen und Heulen Buch der Lieder (1827) Es fällt ein Stern herunter »
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[161]

LIX.

     Der Herbstwind rüttelt die Bäume,
Die Nacht ist feucht und kalt;
Gehüllt im grauen Mantel,
Reite ich einsam im Wald!

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     Und wie ich reite, so reiten

Mir die Gedanken voraus;
Sie tragen mich leicht und luftig
Nach meiner Liebsten Haus.

     [162] Die Hunde bellen, die Diener

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Erscheinen mit Kerzengeflirr;

Die Wendeltreppe stürm’ ich
Hinauf mit Sporengeklirr.

     Im leuchtenden Teppichgemache,
Da ist es so duftig und warm,

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Da harret meiner die Holde –

Ich fliege in ihren Arm.

     Es säuselt der Wind in den Blättern,
Es spricht der Eichenbaum:
Was willst du, thörichter Reiter,

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Mit deinem thörichten Traum?