Lösung
- Die
Relation
heißt Ordnungsrelation, wenn folgende drei Bedingungen erfüllt sind.
- Es ist
für alle
.
- Aus
und
folgt stets
.
- Aus
und
folgt
.
- Ein angeordneter Körper
heißt vollständig, wenn jede Cauchy-Folge
in
konvergiert.
- Unter der Reihe
versteht man die Folge
der Partialsummen
-

- Die Menge
heißt abzählbar, wenn sie leer ist oder wenn es eine surjektive Abbildung
-
gibt.
- Der natürliche Logarithmus
-
ist als die
Umkehrfunktion
der
reellen Exponentialfunktion
definiert.
- Die Funktion
-
heißt die Integralfunktion zu
zum Startpunkt
.
Formuliere die folgenden Sätze.
- Das Leibnizkriterium für alternierende Reihen.
- Der
Satz über die stetige Fortsetzbarkeit
einer Funktion
-
wobei
eine Teilmenge ist.
- Der
Mittelwertsatz der Differentialrechnung.
Lösung
Erläutere das Prinzip Beweis durch Widerspruch.
Lösung
Lösung
Wir denken uns die Rheinstrecke skaliert von
bis
, der Startort ist beim Nullpunkt
und der Zielpunkt des Zuges ist bei
. Aufgrund der Anfangsbedingung befinden sich zum Startzeitpunkt Schiffe in beide Richtungen in den Positionen
-
- Die entgegenkommenden Schiffe sind die in Gegenrichtung fahrenden Schiffe, die sich zum Startzeitpunkt an den Positionen
bis
befinden
(das Schiff in der Position
ist nach einer Stunde an der Position
und begegnet zum Endzeitpunkt dem Zug).
Dies sind insgesamt
Schiffe.
- Die eingeholten Schiffe sind die in gleicher Richtung fahrenden Schiffe, die sich zum Startzeitpunkt an den Positionen
bis
befinden
(das Schiff in der Position
ist nach einer Stunde an der Position
und wird zum Endzeitpunkt vom Zug eingeholt).
Dies sind insgesamt
Schiffe.
Lösung
Die Ungleichung
-

folgt gemäß der Überkreuzungsregel unter Verwendung der Voraussetzung
aus
-

die Ungleichung
-

folgt ebenso aus
-

Wir behaupten, dass für
-

die Beziehung
-

gilt. Dazu berechnen wir
-

und
-

Die Differenz des ersten Term zum zweiten Term ist
-

was die Behauptung bestätigt.
Beweise den Satz über die Konvergenz der geometrischen Reihe.
Lösung
Lösung
Die Implikation (1)
(2) ist unmittelbar klar, da ganze Zahlen rational sind und man somit
nehmen kann.
Es sei (2) erfüllt und sei
-

mit
,
und
. Wegen
ist auch
eine rationale Zahl. Wir multiplizieren
mit
und erhalten

Dies ist ein normiertes Polynom, die Koeffizienten sind nach wie vor rational und es ist auch
-

Es sei nun (3) erfüllt, und
-

mit
und
. Es ist
-

mit
,
. Wir setzen

Dieses Polynom hat ganzzahlige Koeffizienten, ist nicht das Nullpolynom und es ist nach wie vor
-

Lösung
Es ist

Ferner ist

und

Somit ist
-

Bestimme, ob die Funktion
-
gleichmäßig stetig
ist oder nicht.
Lösung
Wir behaupten, dass die Funktion nicht gleichmäßig stetig ist. Wir zeigen, dass es zu
-

und jedem
-

Zahlen
gibt mit
-

aber
-

Es sei dazu
vorgegeben. Wir machen den Ansatz
-

und
-

mit
.
Damit gilt
-

Wir müssen jetzt noch zeigen, dass man die Bedingung
-

erfüllen kann, die zu
-

äquivalent ist. Wegen

liegt eine Nullfolge vor und die Bedingung ist für
hinreichend groß erfüllt.
Lösung
Die Ableitung von
ist
-

Somit ist
-

-

-

-

Diese Daten legen die linearen Approximationen fest. Wir setzen das gesuchte Polynom als
-

an. Die Ableitung davon ist
-

Aus den Werten an der Stelle
folgt direkt
-

und
-

Somit verbleiben die beiden Bedingungen
-

und
-

Die Differenz dieser beiden Gleichungen führt auf
-

bzw.
-

also
-

Somit ist
-

Das gesuchte Polynom ist also
-

Bestimme den
Grenzwert
-
Lösung
Beweise die Charakterisierung mit Ableitungen von konvexen Funktionen
.
Lösung
Es sei zunächst
konvex und seien zwei Punkte
aus
gegeben. Es sei
die lineare Funktion, die
und
verbindet. Aufgrund der Konvexität ist
für alle
.
Für die Differenzenquotienten gilt daher

Durch Übergang zu den Limiten für
bzw.
folgt
-

Es sei nun
als nicht konvex vorausgesetzt und seien zwei Punkte
aus
mit der Eigenschaft gegeben, dass die verbindende Gerade von
und
nicht vollständig oberhalb des Graphen von
verläuft. Es gibt also ein
mit
,
wobei wieder
die verbindende lineare Funktion ist. Durch Übergang zu
können wir
und
annehmen. Nach dem
Mittelwertsatz
gibt es Punkte
und
mit
und
,
sodass
nicht wachsend ist.
Lösung erstellen
Lösung
Zum Induktionsanfang betrachten wir
, es geht also um die Funktion selbst. Wegen
-

ist die Formel für
gerade richtig.
Wir beweisen nun nun die Formel für
unter der Induktionsvoraussetzung, dass sie für alle kleinere Zahlen richtig ist. Es sei zunächst
ungerade, also
gerade. Dann ist
(unter Verwendung der Tatsache, dass die zweiten Ableitungen von
und
gleich
sind)

sodass der Ausdruck für
ungerade vorliegt.
Bei
gerade, also
ungerade, ist

sodass der Ausdruck für
gerade vorliegt.
Bestimme eine
Stammfunktion
für die
Funktion
-
Lösung
Das Zählerpolynom ist die Ableitung des Nennerpolynoms, deshalb ist
-
eine Stammfunktion.
Berechne das
bestimmte Integral
zur Funktion
-
über
.
Lösung
Eine Stammfunktion von
ist
-

Somit ist das gesuchte bestimmte Integral gleich
-

Löse das
Anfangswertproblem
-
Lösung
Wir machen den Ansatz
-

und vergleichen die Stammfunktionen. Dies führt auf
-

bzw.
-

bzw.
-

Die Anfangsbedingung
-

legt
-

fest, es ist also
-
