Lösung
- Eine
(als Abbildung nach
)
zweimal
stetig differenzierbare Kurve
-
heißt
geodätische Kurve
auf
, wenn ihre
tangentiale Beschleunigung
überall gleich
ist.
- Die Rotationsmenge zu
ist
-
- Unter der Tangentialabbildung
-
versteht man die disjunkte Vereinigung der
Tangentialabbildungen
in den einzelnen Punkten, also
-

- Es seien
-
und
-
orientierte Karten von
. Der zugehörige
Kartenwechsel
-
heißt orientierungstreu, wenn für jeden Punkt
das
totale Differential
-
orientierungstreu
ist.
- Die zurückgezogene Differentialform
ist für
und
durch
-

definiert.
- Der Zusammenhang heißt
metrisch,
wenn
-

für beliebige Vektorfelder
gilt.
Formuliere die folgenden Sätze.
- Der
Satz über die Lösung von gewöhnlichen Differentialgleichungen auf einer differenzierbaren Hyperfläche
.
- Die Formel für die Berechnung des kanonischen Volumens auf einer riemannschen Mannigfaltigkeit in einer Karte.
- Der Satz über die Partition der Eins.
Lösung
- Es sei
offen,
eine
stetig differenzierbare Funktion
und
die
Faser
zu
,
wobei
in jedem Punkt von
regulär
sei.
Es sei
offen
und sei
ein differenzierbares
Vektorfeld
auf
mit der Eigenschaft, dass für jeden Punkt
der Vektor
zum
Tangentialraum an die Faser
in
an
gehört.
Dann verläuft die Lösung
zum
Anfangswertproblem
zu
mit der Anfangsbedingung
ganz in
.
- Es sei
eine
orientierte
riemannsche Mannigfaltigkeit
und
die
kanonische Volumenform.
Es sei
-
eine
orientierte Karte
mit
-

offen mit Koordinaten
mit der
metrischen Fundamentalmatrix
und
. Dann ist
-

Für eine
messbare Teilmenge
ist
-

- Es sei
eine
differenzierbare Mannigfaltigkeit
mit einer
abzählbaren Basis
der Topologie. Dann gibt es zu jeder offenen Überdeckung eine der Überdeckung untergeordnete
stetig differenzierbare
Partition der Eins.
Aufgabe (0 Punkte)
Lösung erstellen
Aufgabe (0 Punkte)
Lösung erstellen
Bestimme für die durch
-

gegebene Fläche
und den Punkt
-

eine Diagonalmatrix für die
Weingartenabbildung
.
Lösung
Das normierte Gradientenfeld ist

Wir arbeiten mit dem Einheitsnormalenfeld
-

was auf
mit
übereinstimmt. Das totale Differential von
ist
-
Im angegebenen Punkt
ist der Gradient
und die beiden Vektoren
und
ist eine Basis des Tangetialraumes
. Das totale Differential zu
ist in diesem Punkt gleich
-
Angewendet auf den ersten Basisvektor
ergibt sich
, dies ist also ein Eigenvektor zum Eigenwert
. Angewendet auf den zweiten Basisvektor
ergibt sich
-

Daher ist der andere Eigenwert gleich
und eine beschreibende Diagonalmatrix ist
-
Beweise den Isometriesatz für den Paralleltransport auf einer Hyperfläche
.
Lösung
Zum Nachweis der Linearität seien
and
gegeben. Es seien
bzw.
die gemäß
Satz 6.9 (Differentialgeometrie (Osnabrück 2023))
eindeutig bestimmten parallelen Vektorfelder längs
mit
und
.
Nach
Lemma 6.7 (Differentialgeometrie (Osnabrück 2023))
ist
ein paralleles Vektorfeld mit
.
Wegen der Eindeutigkeit aus
Satz 6.9 (Differentialgeometrie (Osnabrück 2023))
ist somit
das parallele Vektorfeld zum Tangentialvektor
. Daher ist
-

Zum Nachweis der Verträglichkeit mit dem Skalarprodukt seien wieder
gegeben und es seien
die zugehörigen parallelen Vektorfelder. Es ist
-

da
tangential sind und
orthogonal zum Tangentialraum sind. Daher ist
konstant längs des Weges. Daher ist
-

Die Bijektivität ist damit auch klar.
Aufgabe (0 Punkte)
Lösung erstellen
Lösung
Zu jedem Punkt
wählen wir eine offene Kartenumgebung
mit einer Karte
-
mit
. Dabei können wir annehmen, indem wir zu einer Ballumgebung von
und dessen Urbild übergehen, dass die
offene Bälle sind, deren Radius maximal
ist. Die
,
,
überdecken die Mannigfaltigkeit. Wegen der Kompaktheit von
gibt es endlich viele Punkte
derart, dass auch
,
,
die Mannigfaltigkeit überdecken. Wir platzieren die offenen Bälle
in
(„einem neuen“)
, und zwar mit den Mittelpunkten
-
Wegen der Radiusbedingung sind diese Bälle zueinander disjunkt. Wir betrachten die beschränkte offene Menge
. Die Kartenabbildungen
liefern stetige Abbildungen
-
Wegen der Disjunktheit ergibt sich daraus durch
, falls
ist, eine stetige Abbildung
-
Wegen der Überdeckungseigenschaft ist diese surjektiv.
Wir betrachten die Menge
-

der reellen nilpotenten
-
Matrizen
sowie die Menge
-

a) Ist
zusammenhängend?
b) Zeige, dass
eine
abgeschlossene Untermannigfaltigkeit
einer offenen Teilmenge
ist.
c) Bestimme die
Dimension
von
.
d) Ist
zusammenhängend?
e) Überdecke
mit expliziten topologischen Karten.
Lösung
a) Jede nilpotente Matrix
lässt sich durch den linearen Weg
-
innerhalb der nilpotenten Matrizen mit der Nullmatrix verbinden. Daher ist
wegzusammenhängend und damit auch zusammenhängend.
b) Eine
-
Matrix
ist genau dann nilpotent, wenn sowohl die Spur als auch die Determinante
sind. Die Menge
der nilpotenten Matrizen kann also als
-
aufgefasst werden. Wir betrachten die Abbildung
-
Deren Jacobi-Matrix ist
-
Diese Abbildung ist im Nullpunkt nicht
regulär,
aber in jedem anderen Punkt der Faser
. Wenn nämlich
ist, so folgt wegen
-

aus
-

sofort
-

Die Jacobi-Matrix hat also in den Punkten aus
den maximalen Rang. Mit
-

kann man
als die Faser der eingeschränkten Abbildung auffassen, die überall auf der Faser regulär ist. Daher ist
nach
Satz 8.2 (Differentialgeometrie (Osnabrück 2023))
eine abgeschlossene Untermannigfaltigkeit von
.
c) Nach
Satz 8.2 (Differentialgeometrie (Osnabrück 2023))
ist die Dimension von
gleich
.
d) Wir schreiben
-

und
-

beides sind
(als Durchschnitt von
mit der durch
gegebenen offenen Menge des
)
offene Mengen in
. Die Matrizen
und
zeigen, dass sie nicht leer sind. Ferner überdecken sie ganz
. Bei
folgt nämlich wegen
-

direkt
,
und der Punkt gehört nicht zu
. Es liegt also eine Überdeckung mit zwei nichtleeren disjunkten offenen Mengen vor, daher ist
nicht zusammenhängend.
e) Wir arbeiten mit der Abbildung
-
Wegen

ist die Determinantenbedingung erfüllt, und wegen
-

gehört das Bild zu
. Die Abbildung
-
ist invers zu der gegebenen Abbildung. Dabei ist
-

klar. Die andere Identität ergibt sich aus

und
-

Beide Abbildungen sind stetig, daher liegt eine
Homöomorphie
vor.
Für
vertauscht man die Rollen von
und
.
Sagen Sie etwas Schlaues zum Thema Möbiusband.
Lösung erstellen
Wir betrachten die Abbildung
-
Berechne die Matrix der Abbildung
-
im Punkt
bezüglich einer geeigneten Basis.
Lösung
Die Jacobimatrix von
ist allgemein
-
Für den Punkt
liegt daher die Jacobimatrix
-
vor. Diese Matrix beschreibt die lineare Abbildung
-
bezüglich der Standardbasen. Wir bestimmen die Matrixdarstellung für die Abbildung
-
bezüglich der Basen
,
(links)
und
(rechts).
Dazu müssen wir die Bilder dieser Dachprodukte ausrechnen. Es ist


und

Die beschreibende Matrix ist also
-
Es seien
und
offene Teilmengen
und sei
-
eine
stetig differenzierbare
Abbildung.
Es sei
-
eine stetig differenzierbare Funktion. Folgere aus der
Kettenregel,
dass
-

gilt, wobei
das
Zurückziehen von Differentialformen
bezeichnet.
Lösung
Lösung
Lösung
Nach
Fakt *****
ist

Aufgabe (0 Punkte)
Lösung erstellen
Beweise den Satz über die Retraktionen auf den Rand auf Mannigfaltigkeiten.
Lösung