Lösung
- Eine
punktierte Kreisscheibe
ist eine Menge der Form
-
mit
und
.
- Die
Abbildung
-
heißt
antilinear,
wenn
-

für alle
und wenn
-

für alle
und
gilt.
- Zu einer
stetig differenzierbaren Kurve.
-
ist das
Wegintegral
durch
-
![{\displaystyle {}\int _{\gamma }\omega =\int _{[a,b]}\gamma ^{*}\omega =\int _{a}^{b}\omega (\gamma (t);\gamma '(t))\,dt\,}](../../_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/826d6fb8a3107ab4d5c4ad79b18052b33f61cb27.svg)
definiert.
- Die
Ordnung
von
in
ist das minimale
mit
,
wobei
die
Laurent-Entwicklung
von
in
ist.
- Man sagt, dass
im Punkt
eine
hebbare
Singularität
besitzt, wenn es eine holomorphe Funktion
auf
gibt, die
fortsetzt.
- Die
Weierstraßsche
-Funktion
zum Gitter
ist die
meromorphe Funktion
-
Formuliere die folgenden Sätze.
- Der
Satz über die Umkehrfunktion
in einer komplexen Variablen.
- Der
Integralsatz von Cauchy.
- Der
Wegeliftungssatz.
Lösung
Es sei
ein nichtkonstantes
Polynom
mit
.
Wir setzen
und
.
Zeige, dass
-

für alle
mit
-

gilt.
Lösung
Lösung
Aufgabe (0 Punkte)
Lösung erstellen
Lösung
Bestimme zur Funktion
-
die Potenzreihenentwicklung für jeden Entwicklungspunkt
über die
Taylorentwicklung.
Lösung
Berechne das Wegintegral
zu
-
für die
-Differentialform
-

auf dem
.
Lösung
Es ist

Daher ist

Beweise die Quadratversion des Lemmas von Goursat.
Lösung
Es sei
die Seitenlänge des Quadrates. Dann ist der Umfang des Quadrates gleich
, und das ist auch die Länge des Intervalls
. Wir konstruieren rekursiv eine Folge von Quadraten
mit
als Startquadrat. Dabei zerlegt man
durch Halbierung der Seitenlängen in vier Teilquadrate. Unter diesen wird
in folgender Weise ausgewählt: Es sei
der gleichmäßige
(stückweise lineare)
Weg entlang des Randes von
, der gegen den Uhrzeigersinn durchlaufen werde und rechts unten anfängt. Es seien
die entsprechenden Wege der Ränder der Teilquadrate. Dann gilt
-

da in der Summe rechts die äußeren Seiten der Teilquadrate einfach und die inneren Seiten der Teilquadrate zweifach mit wechselnder Orientierung durchlaufen werden. Wir wählen nun
als dasjenige Teilquadrat, für das der Betrag von
unter diesen vier Wegintegralen maximal ist. Dabei gilt
-

und induktiv erhält man die Abschätzung
-

Es sei nun
der durch die Folge der Quadrate
bestimmte Punkt der Ebene
(die Folge der
-Seiten und der
-Seiten bilden ja jeweils eine Intervallhalbierung, und legen daher nach
Satz 7.3 (Analysis (Osnabrück 2021-2023))
einen eindeutigen Punkt fest).
Aufgrund der komplexen Differenzierbarkeit in
gibt es nach
Satz 1.2 (Funktionentheorie (Osnabrück 2023-2024))
ein
und eine Funktion
-
mit
stetig
in
und
und mit
-

Wir möchten
-

zeigen. Dazu zeigen wir, dass
-

für jedes vorgegebene positive
ist. Es sei also ein
vorgegeben. Aufgrund der Stetigkeit von
gibt es ein
mit der Eigenschaft, dass für
mit
die Abschätzung
gilt.
Es sei
derart, dass
-

gilt. Das Quadrat
hat die Seitenlänge
und den Umfang
, und es ist
-

Daher ist auf alle Punkte
aus
und insbesondere auf seinen Rand die Abschätzung für
anwendbar. Daher ist
(die Wegintegrale zu den beiden vorderen Summanden
und
sind nach
Korollar 12.12 (Funktionentheorie (Osnabrück 2023-2024))
gleich
, da sie eine Stammfunktion besitzen)

Es folgt

Bestimme den
lokalen Exponenten
von
-
in jedem Punkt
.
Lösung
Es ist

die Nullstellen sind
-

und
-

Diese sind keine Nullstellen der zweiten Ableitung
-

also ist in diesen beiden Punkten der lokale Exponent gleich
und in allen anderen Punkten gleich
.
Aufgabe (0 Punkte)
Lösung erstellen
Aufgabe (0 Punkte)
Lösung erstellen
Lösung
Es sei
-

die geschlitzte Ebene. Diese offene Menge ist
sternförmig
und somit
einfach zusammenhängend.
Der Abschluss ist
, was nicht homöomorph zur abgeschlossenen Kreisscheibe ist, da diese
kompakt
ist.
Beweise den Satz über den Körper der elliptischen Funktionen.
Lösung
Jede elliptische Funktion kann man als eine Summe einer geraden und einer ungeraden elliptischen Funktion schreiben, siehe
Aufgabe 27.3 (Funktionentheorie (Osnabrück 2023-2024)).
Eine ungerade elliptische Funktion kann man mit
multiplizieren und erhält eine gerade elliptische Funktion. Es genügt also zu zeigen, dass jede gerade elliptische Funktion
eine rationale Funktion in
ist.
Es sei
,
die zugehörige Fundamentalmasche und
.
Es seien
die Punkte
in
, in denen eine Pol- oder eine Nullstelle von
vorliegt. Wir betrachten die elliptische Funktion
-

wobei
die Ordnung von
in
ist, es sei denn, dass
ist, in diesem Fall ist
die Hälfte der nach
Fakt *****
geraden Ordnung von
in
. Diese Funktion besitzt überall außer eventuell im Nullpunkt die gleichen Ordnungen wie
, da
in
die Ordnung
besitzt, mit den Ausnahmen für die Punkte
mit
,
wo die Ordnung
ist. Aus
Lemma 27.5 (Funktionentheorie (Osnabrück 2023-2024))
folgt dann, dass auch im Nullpunkt die Ordnungen gleich sind. Daher ist
holomorph und somit nach
Lemma 27.3 (Funktionentheorie (Osnabrück 2023-2024))
konstant. Daher ist
,
da
nach Konstruktion dazugehört.
Aufgabe (0 Punkte)
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Aufgabe (0 Punkte)
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