(653) Berenike

Asteroid
(653) Berenike
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Eos-Familie
Große Halbachse 3,014 AE
Exzentrizität 0,045
Perihel – Aphel 2,878 AE  3,150 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 11,287°
Länge des aufsteigenden Knotens 132,7°
Argument der Periapsis 61,3°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 11. November 2024
Siderische Umlaufperiode 5 a 85 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 17,15 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 49,8 km ± 0,4 km
Abmessungen
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,19
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 12 h 29 min
Absolute Helligkeit 9,4 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
S
Spektralklasse
(nach SMASSII)
K
Geschichte
Entdecker Joel Hastings Metcalf
Datum der Entdeckung 27. November 1907
Andere Bezeichnung 1893 AA, 1905 MA, 1907 WC, 1933 WT, 1963 PE
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(653) Berenike ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 27. November 1907 vom US-amerikanischen Amateurastronomen Joel Hastings Metcalf in Taunton, Massachusetts bei einer Helligkeit von 13 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er bereits am 13. und 19. Januar 1893 vom deutschen Astronomen Max Wolf an seiner Privatsternwarte in Heidelberg sowie am 20. und 23. Januar 1905 am Observatoire de Nice in Frankreich fotografiert worden war.

Der Asteroid ist benannt nach der ägyptischen Königin Berenike II. (um 267/66–221 v. Chr.), der Tochter des Königs Magas von Kyrene und Gemahlin (246 v. Chr.) von Ptolemaios III. Berenike opferte ihr prächtiges Haar im Venustempel, nachdem Ptolemaios sicher aus dem Krieg gegen Syrien zurückgekehrt war. Das Haar wurde an den Himmel versetzt und bildete das Sternbild Haar der Berenike. Die Benennung könnte von den beiden Buchstaben der vorläufigen Bezeichnung 1907 BK beeinflusst sein. Siehe auch die Anmerkungen bei (579) Sidonia.

Aufgrund ihrer Bahneigenschaften wird (653) Berenike zur Eos-Familie gezählt.