59th Ordnance Brigade
Sondermunitionslager der US Army in Deutschland 1976 |
Die 59th Ordnance Brigade war ein Verband der US Army. Die Brigade mit dem Hauptquartier in der Husterhöh-Kaserne in Pirmasens umfasste über 6500 Soldaten. Sie war zuständig für Sondermunitionslager, in denen Kernwaffen lagerten, die die verbündeten NATO-Partner im Rahmen der nuklearen Teilhabe einsetzen konnten.
- ↑ 1964 Festlegung der Benutzung der deutschen Namen für die Kasernen in Pirmasens und Zweibrücken durch USAREUR. Zuvor trug die Kaserne in Pirmasens den von der französischen Besatzungsmacht vergebenen Namen Quartier d’Isly.
- ↑ Am 18. Februar 1986 hat das Fernsehmagazin MONITOR eine neue Bedrohung der Bevölkerung durch „Atombomben unterwegs“ ausgemacht: Gesteuert vom Hauptquartier der 59. US-Nachschubbrigade in Pirmasens werden Atomsprengköpfe über Ramstein ins nahe Zentrallager Miesau eingeflogen. Von dort finden fast täglich Lufttransporte von Nuklearmunition mit dem Transporthubschrauber CH-47 Chinook zu folgenden in der gesamten Bundesrepublik verteilten Großlagern statt: 1. Kellinghusen, 2. Lahn, 3. Telgte-Schirlheide (bei Münster), 4. Büren/Paderborn, 5. Herbornseelbach, 6. Münster-Dieburg, 7. Siegelsbach, 8. Riedheim, 9. Fischbach, 10. Kriegsfeld. Aber auch zu den Luftwaffenbasen und Atomstellungen der Pershings, sowie in zahlreiche kleine Atomwaffenlager werden Atomsprengköpfe gebracht.