59th Ordnance Brigade

PIRMASENS Vereinigte Staaten
Büren, Nike
Vereinigte Staaten Belgien Deutschland Niederlande
Kellinghusen
Vereinigte Staaten Deutschland
Flensburg (Meyn)
Vereinigte Staaten Deutschland
Miesau Vereinigte Staaten
Kriegsfeld Vereinigte Staaten
MünchweilerVereinigte Staaten
MünsterVereinigte Staaten
FischbachVereinigte Staaten
SiegelsbachVereinigte Staaten
Neu-UlmVereinigte Staaten
Günzburg (Riedheim)
Vereinigte Staaten Deutschland
Pfullendorf
Vereinigte Staaten Deutschland
Landsberg
Vereinigte Staaten Deutschland
Hemau
Vereinigte Staaten Deutschland
Lechfeld
Vereinigte Staaten Deutschland
Großengstingen
Vereinigte Staaten Deutschland
Sögel (Lahn)
Vereinigte Staaten Deutschland
Wesel
Vereinigte Staaten Deutschland
Delmenhorst (Dünsen)
Vereinigte Staaten Deutschland
Steenwijk
Vereinigte Staaten Niederlande
’t Harde
Vereinigte Staaten Niederlande
Dörverden (Barme)
Vereinigte Staaten Deutschland
Nienburg
Vereinigte Staaten Deutschland
Dülmen (Visbeck)
Vereinigte Staaten Deutschland
Herbornseelbach (Bellersdorf)
Vereinigte Staaten Deutschland
Philippsburg
Vereinigte Staaten Deutschland
Treysa
Vereinigte Staaten Deutschland
Gießen
Vereinigte Staaten Deutschland
Montabaur (Horressen)
Vereinigte Staaten Deutschland
Geilenkirchen
Vereinigte Staaten Deutschland
Münster-Handorf (Telgte-Schirlheide)
Vereinigte Staaten Vereinigtes Konigreich Belgien
Werl
Vereinigte Staaten Belgien
Paderborn (Sennelager)
Vereinigte Staaten Vereinigtes Konigreich
Hemer
Vereinigte Staaten Vereinigtes Konigreich
Köln (Dellbrück)
Vereinigte Staaten Belgien
Sondermunitionslager der US Army in Deutschland 1976

Die 59th Ordnance Brigade war ein Verband der US Army. Die Brigade mit dem Hauptquartier in der Husterhöh-Kaserne in Pirmasens umfasste über 6500 Soldaten. Sie war zuständig für Sondermunitionslager, in denen Kernwaffen lagerten, die die verbündeten NATO-Partner im Rahmen der nuklearen Teilhabe einsetzen konnten.

  1. 1964 Festlegung der Benutzung der deutschen Namen für die Kasernen in Pirmasens und Zweibrücken durch USAREUR. Zuvor trug die Kaserne in Pirmasens den von der französischen Besatzungsmacht vergebenen Namen Quartier d’Isly.
  2. Am 18. Februar 1986 hat das Fernsehmagazin MONITOR eine neue Bedrohung der Bevölkerung durch „Atombomben unterwegs“ ausgemacht: Gesteuert vom Hauptquartier der 59. US-Nachschubbrigade in Pirmasens werden Atomsprengköpfe über Ramstein ins nahe Zentrallager Miesau eingeflogen. Von dort finden fast täglich Lufttransporte von Nuklearmunition mit dem Transporthubschrauber CH-47 Chinook zu folgenden in der gesamten Bundesrepublik verteilten Großlagern statt: 1. Kellinghusen, 2. Lahn, 3. Telgte-Schirlheide (bei Münster), 4. Büren/Paderborn, 5. Herbornseelbach, 6. Münster-Dieburg, 7. Siegelsbach, 8. Riedheim, 9. Fischbach, 10. Kriegsfeld. Aber auch zu den Luftwaffenbasen und Atomstellungen der Pershings, sowie in zahlreiche kleine Atomwaffenlager werden Atomsprengköpfe gebracht.