Bahnstrecke Berlin-Karow–Fichtengrund
| Berlin-Karow – Fichtengrund | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die 1986 erbaute, denkmalgeschützte Klinkerhafenbrücke ist der größte Kunstbau der Strecke | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckennummer (DB): | 6500 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kursbuchstrecke (DB): | 209.27 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 29 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenklasse: | C4 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Bahnstrecke Berlin-Karow–Fichtengrund im Nordosten von Berlin wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut und diente vor allem der Umfahrung der Westsektoren Berlins. Sie besteht aus zwei damals neu errichteten Abschnitten und einem Mittelstück, das bereits Anfang des 20. Jahrhunderts als Teilstück der Heidekrautbahn gebaut wurde. Sie wird oft als Nördlicher Güteraußenring bezeichnet, da sie an den ursprünglichen Güteraußenring (GAR) anschließt und auch dessen Kilometrierung übernommen hat. Die Strecke entstand jedoch deutlich nach dem GAR unter anderen gesellschaftlichen Verhältnissen und hat auch nichts mit dessen ursprünglich geplantem Verlauf gemein.
Der östliche Abschnitt der Strecke hat von 1961 an bis heute eine wichtige Aufgabe im Personenverkehr als Zubringerstrecke zur Heidekrautbahn, während der westliche Streckenteil fast ausschließlich dem Güterverkehr diente, und nach 1990 weitgehend entbehrlich wurde. Der Abschnitt von Schmachtenhagen nach Fichtengrund wurde stillgelegt und teilweise abgebaut, von Wensickendorf nach Schmachtenhagen gab es bis Ende 2025 noch Personenverkehr an Wochenenden und Feiertagen.
Der wichtigste Kunstbau der Strecke ist die in den 1980er Jahren entstandene Klinkerhafenbrücke über den Oder-Havel-Kanal, die unter Denkmalschutz steht.