Bahnstrecke Gerstungen–Vacha

Gerstungen–Vacha
Streckennummer (DB):6707
Kursbuchstrecke:171f (1934)
192m (Widdershausen – Philippsthal 1946)
Streckenlänge:24,2 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
von Halle (Saale) Hbf
von Förtha
0,0 Gerstungen
nach Bebra
0,7 Bebra–Halle (Saale) Hbf (50 m)
Weihe
2,7 Berka (Werra)
zum Kaliwerk Dippach und Abteroda (Alexandershall)
6,7 Dankmarshausen (bis etwa 1993)
Landesgrenze ThüringenHessen
8,8 Widdershausen
11,6 Heringen (Werra) und Kaliwerk Wintershall
zum Kaliwerk Herfagrund
14,7 Lengers
18,3 Heimboldshausen
nach Bad Hersfeld
Infrastrukturgrenze DB InfraGO / K+S
20,4 Werk Hattorf
nach Unterbreizbach
Infrastruktur aufgegeben
21,1 Ulster
21,6 Philippsthal
22,4 Landesgrenze Hessen – Thüringen, Infrastruktur RbT
von Wenigentaft-Mansbach
von Unterbreizbach
24,2 Vacha
nach Bad Salzungen

Die Bahnstrecke Gerstungen–Vacha, auch Werratalbahn genannt, ist eine eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn in Thüringen und Hessen. Sie zweigt in Gerstungen von der Bahnstrecke Halle–Bebra ab und führt durch das Werratal über Dankmarshausen und Heringen zum Verladebahnhof Hattorf bei Philippsthal und ursprünglich weiter zum Bahnhof Vacha. Sie dient heute ausschließlich dem Güterverkehr des Kalibergbaues im Raum Heringen und Unterbreizbach.

  1. Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.
  2. Strecke 6707. In: Eisenbahn-Tunnel und deren Tunnelportale in Deutschland. Lothar Brill