Bahnstrecke Wolfenbüttel–Oschersleben

Wolfenbüttel–Oschersleben (Bode)
Der Bahnhof Gunsleben war von 1945 bis 1992
Ende der betriebenen Strecke aus Oschersleben.
Streckennummer (DB):1942
Kursbuchstrecke:184a (1934)
206d (1946)
Streckenlänge:53,1 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
von Groß Gleidingen
von Braunschweig
12,600 Wolfenbüttel (ehem. Bf)
13,177 nach Bad Harzburg
Oker
14,470 Anschluss Gewerbegebiet Linden
16,520 Wendessen (SPNV bis 1982, vrsl. Reakt. 2027)
17,200 Anschluss Forschungsbergwerk Asse
über Braunschweig-Schöninger Eisenbahn
21,606 Dettum (ehem. Bf)
29,533 Schöppenstedt
37,500 Watenstedt
von Börßum
41,200 Jerxheim
nach Nienhagen
nach Helmstedt
Landesgrenze NiedersachsenSachsen-Anhalt
Anst Zuckerfabrik Aderstedt
51,400 Gunsleben
56,500 Neuwegersleben
Anst
von Schöningen Süd
von Thale Hbf
65,700 Oschersleben (Bode) Keilbahnhof
nach Magdeburg Hbf

Die Bahnstrecke Wolfenbüttel–Oschersleben ist eine heute nur noch teilweise betriebene frühere Hauptbahn in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, die ursprünglich durch die Herzoglich Braunschweigische Staatseisenbahn als Teil einer Fernverbindung von Magdeburg nach Hannover erbaut und betrieben wurde. Sie zweigt in Wolfenbüttel von der Bahnstrecke Braunschweig–Bad Harzburg ab und führt nördlich des Harzes über Schöppenstedt nach Oschersleben, wo sie in die Bahnstrecke Magdeburg–Thale einmündete.

Die Strecke wurde 1843 eröffnet und ist damit Teil einer der ältesten Ferneisenbahnen in Deutschland. Über sie verlief bis Anfang der 1870er Jahre der gesamte Verkehr von Berlin und Mitteldeutschland nach Hannover und weiter ins Ruhrgebiet. Danach verlor die Strecke an Bedeutung, sie blieb aber weiterhin eine wichtige Fernverbindung.

Nach 1945 wurde die Strecke zwischen Jerxheim und Gunsleben durch die Innerdeutsche Grenze unterbrochen. Der auf DDR-Seite verbliebene Abschnitt zwischen Oschersleben und Gunsleben wurde zur Nebenbahn abgestuft. 1992 endete dort der Verkehr. Seit 2007 ist nur noch der Abschnitt von Wolfenbüttel bis Schöppenstedt in Betrieb.