DB-Baureihe 423

DB-Baureihe 423/433
423 449 auf der Main-Weser-Bahn
Nummerierung: 001/501–462/962
Anzahl: 462 Einheiten
Hersteller: Adtranz, Alstom LHB, ABB, Bombardier
Baujahr(e): 1998–2007
Achsfolge: Bo’(Bo’) (2’) (Bo’)Bo’
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Kupplung: 67.400 mm
Breite: 3.020 mm
Höhe: 4.295 mm
Drehzapfenabstand: 15.140 mm (Endwagen)
15.460 mm (Mittelwagen)
Drehgestellachsstand: 2.200 mm (End-DG)
2.700 mm (Jakobs-DG)
Raddurchmesser: 850/780 mm
Leermasse: 105,0 t
Dienstmasse: 119,4 t
Radsatzfahrmasse: 18 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Stundenleistung: 2350 kW
Beschleunigung: 1,0 m/s²
Bremsverzögerung: 0,9 m/s²
Motortyp: 4 WIA 3558 G
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz AC
Stromübertragung: Oberleitung
Antrieb: Hohlwellen-Antrieb - Keilpaketkupplung
Bremse: MRP C-el-A-E
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung Typ 10
Zugbeeinflussung: PZB, München: zusätzlich LZB, Stuttgart: zusätzlich ETCS
Sitzplätze: 176+16 (davon 0, 8 oder 16 1.Kl.)
Stehplätze: 352
Fußbodenhöhe: 1.025 mm
Ladehöhe: 995 mm

Die Triebzüge der Baureihe 423/433 sind Elektrotriebzüge für den S-Bahn-Verkehr deutscher Großstädte und wurden zwischen 1998 und 2007 vom Konsortium Adtranz, Alstom LHB, ABB und Bombardier gebaut. Sie wurden als Nachfolger der Baureihe 420 konzipiert und lösen diese zunehmend ab. Die beiden angetriebenen Endwagen werden als Baureihe 423 und die angetriebenen Mittelwagen als Baureihe 433 bezeichnet.

Etwa die Hälfte der 462 gebauten Züge befindet sich im Bestand der S-Bahn München, die übrigen sind bei der S-Bahn Köln, der S-Bahn Stuttgart und der S-Bahn Rhein-Main im Einsatz.

Direkte Nachfolger wurden die von 2008 bis 2010 gebaute Baureihe 422 und die seit 2012 ausgelieferte Baureihe 430.

  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Daniel Lurz: Technische Daten – Baureihe 423. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. August 2006.
  2. 1 2 3 4 5 Zeichnung Baureihe 423. Abgerufen am 4. März 2015.
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