DB-Baureihe ET 170

DB-Baureihe ET/EM 170
DB-Baureihe 470/870
Zug der Baureihe 470 am Bahnhof Altona
Nummerierung: ET 170 101–145a, EM 170 101–145, ET 170 101–145b
470 101–145, 870 101–145, 470 401–445
Anzahl: 90 Triebwagen
45 Mittelwagen
Hersteller: MAN, O&K, Rathgeber, Wegmann, SSW, BBC
Baujahr(e): 1959
1967–1970
Ausmusterung: bis 2002
Achsfolge: Bo'Bo'+2'2'+Bo'Bo'
Gattung: B4tr+A4+B4tr
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Kupplung: 65,520 mm
Breite: 2.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.480 mm (ET)
13.060 mm (EM)
Drehgestellachsstand: 2.600 mm
Treibraddurchmesser: 950 mm
Laufraddurchmesser: 950 mm
Dienstmasse: 111 t
Radsatzfahrmasse: 12,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Stundenleistung: 8×160 kW = 1.280 kW
Beschleunigung: 1,0 m/s²
Motortyp: Gleichstromreihenschluss
Stromsystem: 1200 V DC
Stromübertragung: Seitenstromabnehmer Dritte Schiene
Fahrmotoren: 8
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Sitzplätze: 68/1–130/2
Klasse(n): 1. / 2.

Die normalspurigen Elektrotriebwagen der Baureihe ET 170 (ab 1968 Baureihe 470) waren in den 1950er Jahren aus der Baureihe ET 171 entwickelt worden. 1959 wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt und mit zunächst 16 Triebzügen an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Weitere acht Triebzüge folgten in einer zweiten Serie 1967, und von 1968 bis 1970 wurden die letzten 21 Fahrzeuge dieses Typs geliefert. Am Bau der insgesamt 45 Triebzüge waren die Unternehmen MAN, O&K, Rathgeber, Wegmann, SSW und BBC beteiligt. Wie die Vorgängerbaureihe bestand auch die zweite Generation aus einem dreiteiligen Triebzug ohne Wagenübergang mit der bei der S-Bahn Hamburg verwendeten 1200-Volt-Gleichstrom-Ausrüstung. Die Triebzüge waren im Bw Hamburg-Ohlsdorf beheimatet und bis 2002 im Einsatz. Die Nachfolgegeneration der DB-Baureihe 472 kam ab 1974 zum Betriebseinsatz.