Erster Weltkrieg in Ostafrika
| Krieg in Ostafrika | |||||||||||||||||
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| Teil von: Erster Weltkrieg in Afrika | |||||||||||||||||
Marsch des Hauptteils der Schutztruppe vom April 1916 bis zum Waffenstillstand im November 1918 | |||||||||||||||||
| Datum | 3. August 1914 bis 25. November 1918 | ||||||||||||||||
| Ort | Burundi, Kenia, Mosambik, Ruanda, Sambia, Tansania | ||||||||||||||||
| Ausgang | Überführung der Schutztruppe nach Deutschland | ||||||||||||||||
| Friedensschluss | Friedensvertrag von Versailles | ||||||||||||||||
| Folgen | Ende der deutschen Kolonialherrschaft | ||||||||||||||||
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1914
Maziúa – Njassasee – Karonga – Sansibar – Rufijidelta – Kilimandscharo – Tanga
1915
Jassini – Bukoba – Tanganjikasee – Saisi
1916
Oldoboro (Salaita) – Reata-Latema – Tabora Offensive (Tabora) – Kahe – Kondoa Irangi – Matamondo – Kilosa – Mlali – Dutumi – Kisaki – Kibata
1917
Behobeho – Nambanje – Kiawe Brücke – Rumbo – Mahiwa – Mahenge – Ngomano – Mkula
1918
Namacurra – Lioma – Pere Hills
Die Kämpfe in Ostafrika während des Ersten Weltkrieges hielten über die gesamte Dauer des Krieges an. Diese Kämpfe wurden hauptsächlich auf dem Boden der damaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika, aber auch im britischen Kenia, dem portugiesischen Mosambik und anderen Nachbarländern ausgetragen.
Es standen sich dabei einerseits die deutsche Schutztruppe und andererseits verbündete Streitkräfte des Britischen Weltreichs sowie Portugals und Belgiens gegenüber. Die Mehrzahl der Beteiligten auf beiden Seiten waren Afrikaner, die als Kolonialsoldaten unter dem Befehl europäischer Offiziere gegeneinander kämpften oder als Träger für den Nachschub eingesetzt waren. Es kamen vorübergehend auch zahlreiche weiße Südafrikaner sowie Soldaten der britisch-indischen Armee zum Einsatz.
- ↑ Crowson: S. 2.
- ↑ John Iliffe: A Modern History of Tanganyika. Cambridge University Press, Cambridge 1969; digitally printed version 2008 ISBN 978-0-521-10052-6 (paperback), S. 246
- ↑ Michael Pesek: Das Ende eines Kolonialreiches. Frankfurt a. M./New York 2010, ISBN 978-3-593-39184-7, S. 184.
- ↑ Michael Pesek: Das Ende eines Kolonialreiches. Frankfurt a. M./New York 2010, ISBN 978-3-593-39184-7, S. 123.