Kurmainz
Territorium im Heiligen Römischen Reich | |
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| Kurmainz | |
| Wappen | |
| Karte | |
| Kurfürstentum Mainz (violett) um 1400 | |
| Alternativnamen | Kurfürstentum Mainz, Erzstift Mainz, Kurerzstift Mainz |
| Entstanden aus | Herzogtum Franken |
| Herrschaftsform | Geistliches Wahlfürstentum/Ständestaat |
| Herrscher/ Regierung | Fürsterzbischof, Administrator; bei Vakanz: Mainzer Domkapitel |
| Heutige Region/en | DE-RP, DE-HE, DE-BY, DE-TH |
| Reichstag | Kurfürstenrat |
| Reichskreis | Kurrheinisch |
| Hauptstädte/ Residenzen | Mainz, 1792–1803 Aschaffenburg |
| Konfession/ Religionen | römisch-katholisch |
| Sprache/n | Deutsch |
| Währung | Rheinischer Gulden |
| Aufgegangen in | linksrheinisch: 1797 Frankreich / Département du Mont-Tonnerre; rechtsrheinisch: 1802 Königreich Preußen (Erfurt und Eichsfeld), 1803 Fürstentum Aschaffenburg (Untermaingebiet) |
Kurmainz war das von den Kurfürsten und Erzbischöfen von Mainz regierte Erzstift, also deren weltliches Herrschaftsgebiet, das als eigenständiges Territorium des Heiligen Römischen Reiches von etwa der Mitte des 10. Jahrhunderts bis zum Reichsdeputationshauptschluss von 1803 bestand. Es gehörte mit Kurköln und Kurtrier zu den drei geistlichen Kurfürstentümern. Den drei rheinischen Erzbischöfen stand zusammen mit den Pfalzgrafen bei Rhein, den Markgrafen von Brandenburg, den Herzögen von Sachsen und den Königen von Böhmen seit dem 13. Jahrhundert das alleinige Recht zur Wahl des römisch-deutschen Königs und Kaisers zu. Seit 1512 gehörte Kurmainz dem Kurrheinischen Reichskreis an.