Französische Besetzung Kilikiens

Französische Besetzung Kilikiens
Teil von: Türkischer Befreiungskrieg

Armenische Legion in der französischen Armee
Datum Dezember 1918 bis Oktober 1921
Ort Kilikien und Obermesopotamien
Casus Belli Aufteilung des Osmanischen Reiches
Ausgang Frankreich gibt einige Grenzgebiete zu Syrien auf
Friedensschluss Vertrag von Kilikien, Vertrag von Ankara, Vertrag von Lausanne
Konfliktparteien

Dritte Französische Republik Frankreich
Armenien Demokratische Republik 1918 Armenische Legion

Osmanisches Reich 1844 Kuvayı Milliye (bis 1920)
Osmanisches Reich 1844 Ankaraer Regierung (nach 1920)

Die Französische Besetzung Kilikiens oder auch der kilikische Krieg (französisch La campagne de Cilicie, dt.: Der kilikische Feldzug; türkisch Güney Cephesi, dt.: Die Südfront) war eine Serie von Konflikten zwischen Frankreich und der türkischen Unabhängigkeitsbewegung nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. Der Konflikt dauerte von Dezember 1918 bis Oktober 1921 und fand auf dem Gebiet der heutigen Südtürkei und Nordsyriens statt.

Die Franzosen zeigten schon mit dem Sykes-Picot-Abkommen und dem Französisch-Armenischen Abkommen von 1916 Interesse an dem Gebiet. Doch nach 1921 distanzierte sich Frankreich von der Triple Entente und näherte sich der neuen nationalen türkischen Regierung in Ankara und schloss mit ihr den Vertrag von Ankara, auch Franklin-Bouillon-Abkommen.

  1. Kemal Çelik: Millî Mücadele’de İlk Kurşun ve Dörtyol’un Düşman İşgalinden Kurtuluşu. (Memento vom 15. März 2018 im Internet Archive)
  2. Marko Djuranovic: Democracy Or Demography? Sources of Victory in Modern War. VDM Verlag Dr. Müller, Saarbrücken 2008, ISBN 978-3-63908-313-2, S. 190.