Galette
Galette ist die französische Bezeichnung für runde und flache Kuchen, Küchlein oder Pfannkuchen oder dünne Crêpes:
- aus Kartoffeln (fein gerieben oder püriert, Galette de pomme de terre, „Kartoffelpuffer“, siehe Macaire-Kartoffeln) oder aus Getreide wie Hafer, Mais oder Hirse.
- In der Bretagne (bretonisch Krampouezhenn), der unteren Normandie und an der Vendée bezeichnet man mit Galettes idealerweise hauchdünne Buchweizenpfannkuchen, die – zu einem offenen Viereck zusammengeklappt – z. B. mit Käse, einem Ei, Wurst, gegrillten Sardinen usw. belegt sind – eine herzhafte Variante der Crêpes.
- Die Galette des Rois entspricht dem bekannten Dreikönigskuchen, wird jedoch meist aus leichtem Blätterteig zubereitet;
- Galettes suédoises wiederum ist die französische Bezeichnung für Knäckebrot.
Galette bezeichnet im Französischen außerdem auch verschiedene kleine trockene und knusprige Plätzchen und Butterkekse: rund, manchmal gezackt, garniert oder glasiert und zum Teil unterschiedlich aromatisiert, insbesondere mit Kaffee oder Schokolade.
- ↑ F. Jürgen Herrmann, Thea und Dieter Nothnagel: Lehrbuch für Köche. 4. Auflage. Handwerk und Technik, Hamburg 2005, ISBN 978-3-582-40055-0, S. 59.
- 1 2 Laure Flavigny: Larousse gastronomique. Larousse, Paris 1996, ISBN 2-03-507300-6, S. 507.
- ↑ Claudia Füßler: Hauchdünne Galette. In: badische-zeitung.de. 29. Juni 2024, abgerufen am 29. Juni 2024.