Gebietsreform in Thüringen
Mit der Gebietsreform in Thüringen werden freiwillige Zusammenschlüsse auf Gemeindeebene seit dem Jahr 2018 beschrieben.
Ursprünglich handelte es sich um ein Vorhaben der von Bodo Ramelow geführten rot-rot-grünen Landesregierung, die in Folge des demografischen Wandels in Deutschland die Zahl der Thüringer Behörden, Landkreise und Gemeinden verringern wollte. Am 30. November 2017 teilte die Landesregierung mit, dass es eine von oben angeordnete Gemeinde- und Kreisgebietsreform nicht geben werde. Die Reform wurde aufgrund der durch Vergrößerungen von Gebietskörperschaften abnehmenden Bürgernähe kritisiert. Tatsächlich umgesetzt werden seit 2018 nur freiwillige Zusammenschlüsse auf Gemeindeebene sowie die 2021 erfolgte freiwillige Eingliederung der kreisfreien Stadt Eisenach in den Wartburgkreis.