Geilenkirchener Kreisbahn

Alsdorf–Tüddern
Einstige Gesamtstrecke der Geilenkirchener Kreisbahn
Streckennummer (DB):9242 Gillrath–Schierwaldenrath
Kursbuchstrecke (DB):245q (1946)
Kursbuchstrecke:245p (Tüddern – Geilenkirchen 1946)
245q (Geilenkirchen – Alsdorf 1946)
Streckenlänge:37,7 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Maximale Neigung: 20 
37,7 Staatsgrenze Deutschland/Niederlande
37,5 Tüddern
35,2 Wehr (Kreis Geilenkirchen)
34,0 Süsterseel
30,4 Gangelt
28,2 Kreuzrath
26,8 Schierwaldenrath
  früher Langbroich-Schierwaldenrath
25,2 Birgden
24,0 Gelindchen (seit 1971)
22,3 Stahe (seit 1950)
21,4 Gillrath
18,7 Bauchem
16,3 Geilenkirchen Kreisbf
Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach
14,2 Jakobshäuschen
11,3 Immendorf
9,8 Floverich-Apweiler (zeitweise)
15,2 Puffendorf (GKB) 108 m ü. NHN
ehem. Jülicher Kreisbahn nach Jülich (Normalspur)
6,4 Setterich
4,8 Baesweiler Jülicher Straße
3,8 Baesweiler
3,3 Oidtweiler
1,7 Neuweiler
0,7 Schaufenberger Straße
Aachener Kleinbahn
0,0 Alsdorf Kleinbahnhof ehem. Staatsbahn

Quellen:

Die Geilenkirchener Kreisbahn – auch Geilenkirchener Kreisbahnen genannt aufgrund der getrennten Betriebsführung auf ihren beiden Streckenästen – war eine knapp 38 km lange, meterspurige Kleinbahn im Westen des heutigen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Den betrieblichen Mittelpunkt bildete der Geilenkirchener Kreisbahnhof, von ihm aus erschlossen zwei Streckenäste den strukturschwachen und ländlich geprägten Selfkant und einen Teil des Jülicher Landes mit dem nördlichen Teil des Wurmreviers. Der Betrieb der Bahn wurde nach rund 50 Jahren ab 1953 sukzessive aufgegeben und 1973 gänzlich eingestellt.

Auf einem erhaltenen Reststück von 5,5 Kilometern Länge des Streckenastes in den Selfkant wird heute unter dem Namen Selfkantbahn eine meterspurige Museumseisenbahn betrieben.

  1. Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.