Herkulesbahn

Herkulesbahn
Streckenlänge:11,24 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:Bis 1920: 550 Volt =
Ab 1920: 700 Volt =
Maximale Neigung: 80 
Streckengeschwindigkeit:20 km/h
Kirchweg
Friedensstraße
Güterbahnhof
zum Güterbahnhof
Main-Weser-Bahn
Hasselweg
Nordhäuser Pfad
Palmenbad
Dönche
Luisenhaus
Marienweg
Vollgraf
Henkes
Brasselsberg
Goßmann
Am Steinbruch
Basaltsteinbruch
Neue Drusel
Alte Drusel
Neu Holland
Zeche Herkules
Ziegenkopf
Hohes Gras
Zeche Roter Stollen
Krähhahnstraße
Herkules

Die Herkulesbahn war eine meterspurige Kleinbahn im Stadtgebiet von Kassel, die zwischen 1902 und 1966 betrieben wurde, ab 1961 als Straßenbahn. Ihre im Güter- und Personenverkehr bedienten Strecken erschlossen im Anschluss an die normalspurige Kasseler Straßenbahn den südlichen Teil von Kassel-Wilhelmshöhe und den Hohen Habichtswald mit dem Bergpark Wilhelmshöhe und der namensgebenden Herkulesstatue. Im Personenverkehr diente sie vor allem dem Ausflugsverkehr, das Güterverkehrsaufkommen wurde von der im Habichtswald in mehreren Zechen abgebauten Braunkohle sowie dem Habichtswälder Basalttuff bestimmt.