Kesselschlacht bei Białystok und Minsk

Kesselschlacht bei Białystok und Minsk
Teil von: Deutsch-Sowjetischer Krieg (Zweiter Weltkrieg)

Ruinen von Minsk (Juli 1941)
Datum 22. Juni bis 9. Juli 1941
Ort Białystok/Minsk, Sowjetunion
Ausgang Deutscher Sieg
Folgen Der Vorstoß der Heeresgruppe Mitte Richtung Moskau konnte fortgesetzt werden, in weiterer Folge kam es zur Kesselschlacht bei Smolensk
Konfliktparteien

Deutsches Reich NS Deutsches Reich

Sowjetunion 1923 Sowjetunion

Befehlshaber

Fedor von Bock
Heeresgruppe Mitte

Dmitri G. Pawlow
Westfront

Truppenstärke

Heeresgruppe Mitte
etwa 800.000 Mann
1.936 Panzer

Westfront
etwa 625.000 Mann
über 4.000 ? Panzer

Verluste

?

420.000 Mann
davon 320.000 Gefangene
3.332 Panzer
1.809 Geschütze

Die Kesselschlacht bei Białystok und Minsk (auch: Doppelschlacht) war eine Schlacht zwischen der deutschen Wehrmacht und der Roten Armee während des Deutsch-Sowjetischen Krieges im Zweiten Weltkrieg. Sie begann am 22. Juni 1941 mit der Überschreitung der Demarkationslinie zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion durch die Truppen der deutschen Heeresgruppe Mitte, die auf die sowjetische Westfront unter dem Kommando von Armeegeneral Dmitri Grigorjewitsch Pawlow traf. In der Schlacht konnte die Wehrmacht große Truppenkontingente der Roten Armee vernichten, die letzten Verteidiger kämpften jedoch bis zum 9. Juli 1941, um auf Befehl Stalins möglichst viele deutsche Truppen zu binden. Nach dem deutschen Sieg konnte die Wehrmacht ihre weitere Offensive auf Moskau fortsetzen und konzentriert auf Smolensk vorgehen.