Kurland-Kessel

In der Kesselschlacht von Kurland wurden die deutsche Heeresgruppe Nord (später in Heeresgruppe Kurland umbenannt) sowie Luftwaffen- und Marineeinheiten, während des Deutsch-Sowjetischen Krieges im Zweiten Weltkrieg, in Kurland ab Oktober 1944 eingeschlossen.

Infolge des Durchbruchs der sowjetischen Truppen über die Memel zur Ostsee am 10. Oktober 1944 wurde die über die Düna auf Kurland zurückgegangene Heeresgruppe von den über Polen und Ostpreußen auf die Reichsgrenze zurückgehenden Wehrmachtverbänden abgetrennt und bildete einen Brückenkopf. Sechs Großangriffe der sowjetischen Streitkräfte brachten diesen in der Summe nur geringe Geländegewinne, so dass die Heeresgruppe Nord ihre Stellungen bis zur bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945 annähernd halten konnte.