Kommando Spezialkräfte
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Kommando Spezialkräfte | |
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Verbandsabzeichen | |
| Aufstellung | 20. September 1996 |
| Staat | Deutschland |
| Streitkräfte | Bundeswehr |
| Teilstreitkraft | Heer |
| Truppengattung | Spezialkräfte |
| Stärke | 1500 |
| Unterstellung | Division Schnelle Kräfte |
| Standort | Calw (Baden-Württemberg) |
| Motto | inoffiziell: facit omnia voluntas (lateinisch, ‚Der Wille entscheidet‘) |
| Marsch | Marsch des Yorck’schen Korps (Ludwig van Beethoven) |
| Auszeichnungen | US Navy Presidential Unit Citation für KSK-Einheiten der Task Force K-Bar |
| Website | KSK |
| Führung | |
| Kommandeur | Brigadegeneral Andreas Kühne |
| Insignien | |
| Barettabzeichen | |
Das deutsche Kommando Spezialkräfte (KSK) ist eine militärische Spezialeinheit und ein Großverband auf Brigadeebene der Bundeswehr für Sondereinsätze, Kommandokriegsführung, Aufklärung, Terrorismusbekämpfung, Rettung, Evakuierung, Bergung sowie Militärberatung. Das KSK untersteht truppendienstlich der Division Schnelle Kräfte (DSK) und ist in der Graf-Zeppelin-Kaserne im württembergischen Calw stationiert.
Als Vorbilder für die Aufstellung und Ausrichtung des KSK dienten der britische Special Air Service (SAS), die US Special Operations Forces und die GSG 9 der Bundespolizei.
Der Verband wurde seit seiner Aufstellung unter anderem zur Verfolgung von Kriegsverbrechern im ehemaligen Jugoslawien und im Krieg in Afghanistan 2001–2021 eingesetzt.
Der Verband und seine Operationen unterliegen einer besonderen militärischen Geheimhaltung. Auch nach abgeschlossenen Einsätzen wurden lange Zeit keine Angaben über Erfolge oder Verluste veröffentlicht. Dies führte bereits mehrfach zu Kritik, sowohl von Bundestagsabgeordneten als auch in der Presse.
Das KSK machte insbesondere gegen Ende der 2010er-Jahre wiederholt Schlagzeilen aufgrund von rechtsextremen Vorfällen, 2020 wurde die 2. Kompanie des Kommando Spezialkräfte (KSK) aufgelöst, nachdem es zu einer Reihe von Vorfällen und Kontroversen innerhalb der Einheit gekommen war. Die Entscheidung zur Auflösung wurde von der damaligen Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer getroffen und war Teil umfassender Reformen des KSK. Die Auflösung der 2. Kompanie löste sowohl innerhalb der Bundeswehr als auch in der Öffentlichkeit kontroverse Diskussionen aus.
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- ↑ Kommando Spezialkräfte der Division Schnelle Kräfte. Abgerufen am 11. November 2024.
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- ↑ Zentrum Militärmusik der Bundeswehr (Hrsg.): A2-2750/0-0-3 Zuteilung von Truppenmärschen. Version 3.1 Auflage. 13. September 2022 (Anlage 4.1 [PDF; abgerufen am 6. September 2024]).
- ↑ Eliteeinheit der Bundeswehr hat jetzt neuen Chef – in der „Zeit der Monster“. Abgerufen am 14. Oktober 2025.
- ↑ Kommando Spezialkräfte in Calw. In: deutschesheer.de. Bundeswehr, 16. Mai 2019, abgerufen am 21. Juli 2019.
- ↑ […] Auszug aus dem Artikel Geheimnisumwitterte Elitekämpfer von Stephan Löwenstein, siehe bei faz.net, Zugriff am 29. August 2008.
- ↑ Geheimnisumwitterte Elitekämpfer von Stephan Löwenstein, siehe bei faz.net, Zugriff am 29. August 2008.
- ↑ Alexej Hock, Christian Schweppe: Rechtsextremismus beim KSK – Eine Chronik vieler Unrühmlichkeiten. In: Welt online. 2. Juli 2020, abgerufen am 20. Januar 2021.
- ↑ Nach Panorama-Bericht: 2. KSK-Kompanie wird aufgelöst, auf ndr.de