Lokalbahn Reutlingen–Eningen
| Reutlingen Staatsbahnhof–Eningen Ort | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ein Zug im Bahnhof Eningen Ort | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 4,79 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1000 mm (Meterspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Lokalbahn Reutlingen–Eningen war eine als Nebenbahn konzessionierte meterspurige Schmalspurbahn, die im Stadtgebiet von Reutlingen als Dampfstraßenbahn betrieben wurde. Die 4,79 Kilometer lange Privatbahn nach Eningen unter Achalm wurde 1899 eröffnet und bildete 1912 den Grundstein für die elektrische Straßenbahn Reutlingen. In dieser Form existierte die Strecke noch bis 1974.
Während der Betreiber von einer Lokalbahn sprach, einer Konzessionsform, die es in Württemberg gar nicht gab, nannte der Volksmund sie Büschelesbahn beziehungsweise im lokalen schwäbischen Dialekt Büschelesbähnle, weil die Eninger mit ihr Reisigbüschel auf den Reutlinger Wochenmarkt transportierten. Das zusammengebundene dünnere Astwerk wurde dort als Heizmaterial an die Reutlinger Hausfrauen verkauft. Immer wieder wurde zudem behauptet, dass die Dampflokomotiven selbst mit diesem Material befeuert wurden.
- ↑ Die Lokalbahn Reutlingen – Eningen u. A. auf www.vergessene-bahnen.de
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- ↑ Busse besiegten die Straßenbahn – Vor 20 Jahren fuhr Reutlingens letzte "Funken-Chaise": Erinnerungen an ein Stück Stadtgeschichte, Artikel von Stephan Zenke im Reutlinger General-Anzeiger vom 17. Oktober 1994
- ↑ Artikel Büschelesbahn Eningen auf gv-eningen.blogspot.com, abgerufen am 26. November 2018