Rückzug vom Danewerk

Rückzug vom Danewerk
Teil von: Deutsch-Dänischer Krieg

Schleswig in Freude über den Abzug der dänischen Truppen am 6. Feb. 1864, österreichische und preußische Offiziere in den Straßen, an den Gebäuden die schleswig-holsteinische Flagge (Farblithographie von Otto Bache)
Datum 5.–6. Februar 1864
Ort Danewerk
Ausgang taktischer Erfolg für Dänemark, strategischer Erfolg für die Alliierten
Konfliktparteien

Preussen Konigreich Preußen
Osterreich Kaisertum Österreich

Danemark Dänemark

Befehlshaber

Friedrich von Wrangel
Ludwig von Gablenz
Prinz Friedrich Karl

Christian Julius de Meza

Truppenstärke

61.000
158 Kanonen

38.000
135 Kanonen

Der Rückzug vom Danewerk war die dänische Evakuierung des Festungssystems Danewerk im Deutsch-Dänischen Krieg. Die materiellen Verluste der Dänen beim Rückzug waren sehr hoch, und die Aufgabe der Befestigung resultierte zum Schock der dänischen Bevölkerung im Verlust von fast ganz Schleswig. Es handelte sich daher eine stark umstrittene Entscheidung, wiewohl sich die meisten Militärhistoriker heute darin einig sind, dass sie unumgänglich war. Sie gilt heute insofern als taktische militärische Meisterleistung, da der Rückzug erst Stunden nach dem Beginn vom Gegner aufgeklärt wurde.