Roter Frontkämpferbund

Der Rote Frontkämpferbund (RFB) – auch Rotfrontkämpferbund – war der paramilitärische Wehrverband der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und wie alle Wehrverbände in der Weimarer Republik als Verein organisiert. Der RFB wurde 1924 gegründet und war die Nachfolgeorganisation der Proletarischen Hundertschaften und des vom Spartakusbund begründeten Roten Soldatenbunds aus Veteranen des Ersten Weltkriegs. Er verfügte mit der Roten Jungfront über eine eigene Jugend- sowie mit dem Roten Frauen- und Mädchenbund über eine eigene Frauenabteilung. Unter dem Eindruck der von der KPD als Blutmai bezeichneten Mai-Unruhen in Berlin vom 1. bis 3. Mai 1929, wurde der RFB auf der Grundlage des Republikschutzgesetzes und des Reichsvereinsgesetzes in Preußen als größtem Gliedstaat der Weimarer Republik verboten.

  1. Deutsches Historisches Museum - Lebendiges Museum Online: Der Rote Frontkämpferbund, aufgerufen am 1. Februar 2023.
  2. Deutsches Historisches Museum - Lebendiges Museum Online: Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, aufgerufen am 3. Februar 2023.