Versammlungsgesetze (Deutschland)

Basisdaten
Titel:Gesetz über Versammlungen
und Aufzüge
Kurztitel: Versammlungsgesetz
Abkürzung: VersammlG (nicht amtlich),
VersG (nicht amtlich)
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
außer Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein
Erlassen aufgrund von: Art. 8 Abs. 2, Art. 125a Abs. 1 GG
Rechtsmaterie: Besonderes Verwaltungsrecht
Fundstellennachweis: 2180-4
Ursprüngliche Fassung vom: 24. Juli 1953
(BGBl. I S. 684)
Inkrafttreten am: 10. August 1953
Neubekanntmachung vom: 15. November 1978
(BGBl. I S. 1789)
Letzte Änderung durch: Art. 6 G vom 30. November 2020
(BGBl. I S. 2600, 2604)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
1. Januar 2021
(Art. 10 G vom 30. November 2020)
GESTA: C142
Weblink: Text des Gesetzes
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Die Versammlungsgesetze (Deutschland) sind Gesetze, die die Versammlungsfreiheit nach Art. 8 Abs. 2 GG einschränken. Das Versammlungsrecht war bis zur Föderalismusreform 2006 nach Artikel 74 Absatz 1 Nr. 3 GG a. F. Gegenstand der konkurrierenden Gesetzgebung. Seither gehört es zur Länderkompetenz. Das Bundesgesetz gilt in den Bundesländern, die es bisher nicht durch ein eigenes Versammlungsgesetz ersetzt haben, fort.

Das Bundesverfassungsgericht hat mehrfach die Bedeutung der Versammlungsfreiheit – also des Rechts zu Demonstrationen (Brokdorf-Beschluss, Fuckparade u. a.) – betont.